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Vermißte 30-jährige ist die Tote aus der Zanggasse

DNA-Ergebnis: Bei der Toten handelt es sich um die vermisste 30-jährige Frau aus Mainz

Durch den Vergleich von DNA-fähigem Material einer durch Gewalteinwirkung zu Tode gekommenen Frau und einer als vermisst gemeldeten 30-jährigen Frau aus Mainz konnte nun zweifelsfrei festgestellt werden, dass es sich um ein- und dieselbe Person handelt.

Zusammenfassung:

Im Rahmen einer Vermisstenanzeige fand die Polizei am frühen Morgen des 25.08.2011 in einer Wohnung in der Mainzer Zanggasse die Leiche einer Frau. Der 32-jährige Mieter der Wohnung war nicht anwesend. Die Polizei suchte nach ihm mit Hochdruck. Er stellte sich schließlich am Freitagabend (26.08.2011, gegen 18:30 Uhr) der Polizei. Am Samstagmorgen wurde der Beschuldigte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß Haftbefehl erließ. Zur Sache machte er weder bei der Polizei noch bei dem Haftrichter Angaben.

Eine Obduktion der Toten hatte inzwischen ergeben, dass die Frau in Folge von Gewalteinwirkung zu Tode gekommen war. Die Identität der Toten konnte allerdings nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Erst der „genetische Fingerabdruck“ sorgte für die gesicherte Feststellung der Identität.

Die vermisste 30-jährige Frau aus Mainz war am Samstagmorgen, 20.08.2011, von ihrem Lebensgefährten als vermisst gemeldet worden war. Sie hatte am Freitagabend die gemeinsame Wohnung verlassen, um auszugehen, und war nicht mehr zurückgekehrt. Im Rahmen der Vermisstensuche hatte die Polizei eine Kneipe in der Zanggasse ermittelt, in der die 30-Jährige am Freitagabend gesehen worden war. Weitere Ermittlungen führten unter anderem zu einer der Kneipe gegenüberliegenden Wohnung eines 32-jährigen Mannes und damit zum Fundort der Leiche.

 
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