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Stadt setzt sich weiterhin gegen Fluglärm in Wiesbaden ein

Die Landeshauptstadt Wiesbaden setzt sich erneut aktiv dafür ein, den zusätzlichen Fluglärm durch das geänderte Anflugverfahren zum Flughafen Frankfurt Main zu reduzieren.

In einem gemeinsamen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, haben Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller sowie Bürgermeister und Umweltdezernent Arno Goßmann um einen schnellstmöglichen Gesprächstermin gebeten. Damit hat die Stadt auf das Angebot der Fraport AG reagiert, in Sachen Fluglärm zwischen den Kommunen und der Deutschen Flugsicherung (DFS) zu vermitteln.

„Es ist gut, dass der Vorsitzende der FAG auf die Städte und Gemeinden zukommt. Auch die FAG muss ein Interesse daran haben, dass die Lärmbelastung in der Region für die dort lebenden Menschen auf ein erträgliches Maß reduziert wird. Das ist möglich, indem die Flugrouten in weniger besiedelte Gebiete verschoben werden und wenn die An und abfliegenden Maschinen höher fliegen. In Gutachten haben wir dies eindeutig nachgewiesen. Darin wurden auch umfangreiche Vorschläge erarbeitet, wie die neue Landebahn genutzt werden kann, ohne die berechtigten Interessen der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener zu verletzen“, stellt Dr. Müller fest. Das Gesprächsangebot sei ein deutliches Zeichen dafür, dass man der Vorstand der FAG auf die Region zugehen will, weil ein Streit auf Dauer sowohl für den Flughafen als auch das gesamte Rhein-Main-Gebiet schädlich sei.

„Wir sind keine Ausbaugegner, doch die Auswirkungen der Flugroutenänderungen für Wiesbaden sind nicht hinnehmbar“, sagt Goßmann und weiter. „Ich bin mir sicher, dass mit gutem Willen auf allen Seiten eine befriedigende Lösung gefunden werden kann.“
 
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