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Die TuS 05 Kostheim braucht den Nachwuchs
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Die TuS 05 Kostheim braucht den Nachwuchs

Wolfgang Henz: Die TuS 05 Kostheim braucht den Nachwuchs

„Ein Verein braucht sich um seine Zukunft keine Sorgen zu machen, solange der Nachwuchs den Verein am Leben hält.“ Das unterstrich der Vorsitzende des Fußballvereins Turn- und Sportgemeinschaft 1905 Mainz-Kostheim e.V., Wolfgang Henz, in Kostheim. Die TuS 05 Kostheim verzeichne jedoch in den letzten Jahren sinkende Mitgliederzahlen. „Die wesentliche Ursache dafür ist, dass der Verein immer noch auf einem Hartplatz Fußball spielt. Die Verletzungsgefahr ist dadurch hoch und andere Vereine mit Kunstrasenplätzen sind für die Spieler attraktiver“, so Henz. Aufgrund des Hartplatzes habe sich beispielsweise der neu gegründete Jugendförderverein der Umgebung dafür entschieden, nicht auf dem Trainingsgelände der TuS 05 Kostheim zu spielen.

„Aus diesem Jugendförderverein speist sich jedoch der Nachwuchs für die hiesigen Vereine und es ist absehbar, dass unsere Mitgliederzahlen weiter sinken, da die Bindung der jungen Spieler zur TuS 05 Kostheim fehlt“, sagte Wolfgang Henz. Aus diesem Grund sei in der Vergangenheit seitens der TuS 05 Kostheim Kontakt zu Vertretern der Politik und zum Deutschen Fußball-Bund aufgenommen worden. „Um als Verein für den Nachwuchs und unsere Mitglieder attraktiv zu bleiben, benötigen wir einen Umbau unseres Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz“, betont Henz.

Die Arbeit im Verein werde jedoch von Ehrenamtlichen geleistet und eine derartige Investition könne nicht ohne Fördergelder geleistet werden. Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport prüfe nun in Zusammenarbeit mit dem Sportamt Wiesbaden, wie die Unterstützung eines derartigen Vorhabens aussehen könne. In einem ersten Schritt wird sich Anfang November der Sportausschuss der Stadt Wiesbaden von der Situation auf dem Vereinsgelände auf der Maaraue überzeugen. „Es freut mich, dass sich der Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, Dr. Helmut Müller, von den Rahmenbedingungen vor Ort informieren möchte. Dies zeigt, dass auch die Probleme der kleinen Vereine in Kostheim ernst genommen werden“, sagte Wolfgang Henz.

Um das Projekt „Kunstrasenplatz der TuS 05 Kostheim“ zu finanzieren, sollen neben eventuellen Fördergeldern auch Eigenleistungen der Vereinsmitglieder beim Bau eines Kunstrasenplatzes erbracht und um Spenden geworben werden. „Ich bin mir sicher, dass wir auch auf die Unterstützung der Kostheimer Bürgerinnen und Bürger sowie der hier ansässigen Firmen zählen können, wenn es darum geht, ein sinnvolles Freizeitangebot für unsere Jugendlichen zu erhalten“, so Wolfgang Henz. Der Geschäftsführer der ortsansässigen KHT Hoch- und Tiefbau GmbH, Santo Piluso, habe bereits zugesichert, kostenlos Manpower und Baumaschinen für das „Projekt Kunstrasen“ zur Verfügung zu stellen. Es sei nun seitens des Vereins geplant, über einen Spendenaufruf um weitere Unterstützung und Spenden für den Bau eines Kunstrasenplatzes an der Maaraue zu werben.

 
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