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Polizei warnt vor Gewinnspiel-Betrügern!

Im Juli 2011 z. B. erhielt eine Seniorin in einem Mainzer Vorort die Nachricht, sie habe bei einer Lotterie 59.000 Euro gewonnen. Aus Steuerspargründen werde der Gewinn über Istanbul und eine Berliner Notar-/Anwaltskanzlei abgewickelt. Allerdings müsse sie noch Gebühren zahlen und diese vorab nach Istanbul überweisen. In der Folge wurde sie mehrfach zu Zahlungen aufgefordert, die sich inzwischen zu einem fünfstelligen Betrag addieren lassen. Der Seniorin war seitens der Betrüger nahe gelegt worden, vorerst mit niemandem über ihren Gewinn zu sprechen, da es viele schlechte Menschen gibt. Ende November hat sie sich aber ihrer Familie anvertraut und diese hat sofort Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Die Polizei warnt:
Immer wieder versuchen Betrüger, Leute mit angeblichen Gewinnen (auch wenn diese gar nicht mitgespielt haben!) zu locken und zu Vorabzahlungen zu bewegen. Wer einmal angeblich anstehende Transfergebühren oder ähnliches gezahlt hat, wird immer wieder zur Kasse gebeten, bis er selbst die Zahlungen einstellt. Meist wird das Geld über WesternUnion oder Zahlencodes (Ucash, erhältlich u.a. bei Tankstellen) transferiert, so dass der Empfänger anonym bleibt und der Geschädigte sein Geld nicht zurückfordern kann.


TIPP:
Bevor Sie zahlen, fragen Sie die Polizei oder den Verbraucherschutz !
Geld in keinem Fall an Unbekannte per UnionWestern etc. transferieren.

Für besonders Interessierte gibt es auch im Internet zahlreiche Informationsseiten, zum Beispiel die Seite www.pfiffige-senioren.de (vom Bundesministerium empfohlen).
 
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