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Kita-Gebühren gerechter gestalten

GRÜNE stellen eigenes Modell zu Kita-Gebühren vor

Zu dem vom Magistrat vorgelegten Gebührenmodell für die Tageskinderbetreuung legen die GRÜNEN im Rathaus ein eigenes Modell der Kitagebühren vor. „Dieses trägt den überwiegenden Wünschen der Eltern nach einer Ganztagsbetreuung der Kinder im Krippen-, Elementar- und Hortbereich Rechnung“, äußert sich Karl Braun, sozialpolitischer Sprecher der GRÜNEN.

Das Modell der Grünen sieht vor, dass der derzeitige Gebührensatz für den Krippenbereich (U3) 190 EURO und für Elementar-/Hortbereich 140 EURO beibehalten wird. Eine höhere Gebühr ist den Eltern nicht zuzumuten. Allerdings ist eine Ermäßigung der Gebühren für den Halbtagsbereich (bisher 110 EURO) nicht mehr vorgesehen. „Die Erhöhung um 30 EURO im Halbtagsbereich erscheint uns dabei moderat, da dadurch Flexibilität für die Eltern erworben wird und insbesondere Kinder aus bildungsfernen Schichten die Chance haben auch nachmittags in der Kita Bildung und Erziehung zu erfahren“, führt Braun weiter aus.

Auch möchten die GRÜNEN, dass die ganztägige Betreuung in der Betreuenden Grundschule 140 EURO kostet, wobei das Zuschusssystem auf diese übertragen wird, so dass untere Einkommen weniger bezahlen werden bzw. gegebenenfalls die Gebühr übernommen wird. „Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, wenn die Betreuung von Grundschulkindern in Horten und bei Eltern- und Fördervereinen Geld koste und gleichzeitig ein kostenfreies Angebot nebenher bestehe“ so Braun.

„Uns ist klar“, führt Braun weiter aus, „ dass die Gebühren der Kindertagesbetreuung bei allgemein steigenden Kosten nach langen Jahren auch angepasst werden müssen. Wir halten unseren Vorschlag jedoch für sozial ausgewogener als den des Magistrates.“

 „Durch unser Modell entstehen Mehreinnahmen in Höhe von rund 2,2 Mio. EURO. Diese wollen wir in den Ausbau der Kinderbetreuung mit Schwerpunkt Schaffung von Krippenplätzen stecken. Denn der größte Wunsch der Eltern ist, überhaupt einen Platz für Ihren Nachwuchs in den Kitas zu finden und Planungssicherheit zu haben“, so Braun abschließend.

 Karl Braun

 
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