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GRÜNE begrüßen Zusagen bei „Umbau“ der Friedrich-Ebert-Allee

Fällungen sollen bereits im Februar beginnen  

„Wir freuen uns über die konstruktive Haltung der Verwaltung“, kommentiert die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion, Barbara Düe, die Beratung des Alleenumbaus in der letzten Umweltausschusssitzung. Die GRÜNEN hatten vor dem Hintergrund eines eventuellen Neubaus der Rhein-Main-Hallen am alten Standort und der damit verbundenen Gefahr der Grundwasserabsenkung beantragt, die Reihenfolge der Umbauabschnitte zu tauschen. Dezernentin Birgit Zeimetz (CDU) sagte zu, mit den Baumfällungen und Baumpflegemaßnahmen – abweichend von der ursprünglichen Planung – am 17. Februar an der Lessingstraße und nicht an der Friedrich-Ebert-Allee zu beginnen. Damit soll sichergestellt werden, dass die neugepflanzten Großbäume nicht schon in den ersten Standjahren unter Wassermangel leiden.  

Auch die anderen Forderungen des GRÜNEN-Antrags bezogen sich auf die Schaffung  optimaler Bedingungen für neugepflanzte Großbäume. „Insbesondere längere Trockenperioden, mit denen in Zukunft vermehrt zu rechnen ist, setzen den Straßenbäumen zu“, so Düe, „daher muss auch über die ersten vier Standjahre hinaus die Bewässerung in allen Bedarfssituationen sichergestellt werden. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass das Grünflächenamt eine 6-jährige Bewässerung von Jungbäumen bereits in den Haushalt eingeplant hat. Zu den von uns verlangten Streusalzbarrieren werden wir noch Beispiele mit optisch befriedigenden Lösungen nachreichen“, kündigt Düe an. In diesem Zusammenhang will sich Dezernentin Zeimetz auch bei der ELW für einen maßvollen und optimal gesteuerten Einsatz von Streumitteln stark machen, denn laut ihren Aussagen ermöglicht die fortschrittliche Technik der Streufahrzeuge dies bereits.

Des Weiteren fordern die GRÜNEN eine Vergrößerung des zeitlichen Abstands zwischen den einzelnen Fällabschnitten, um sowohl baumbewohnenden Tieren als auch den Wiesbadener BürgerInnen die Gewöhnung an die neue Situation zu erleichtern. Dezernentin Zeimetz signalisierte, das Anliegen prüfen zu lassen. Zufrieden sind die Grünen auch mit der Zusage der Verwaltung, bei der weiteren Umsetzung des langfristig angelegten Alleenprogramms für jede einzelne Allee den Erhalt von Altbäumen als Biotop für höhlenbewohnende Tierarten und den Aushub durchgehender Pflanzgräben anstatt einzelner Gruben für die Jungbäume zu prüfen.

Barbara Düe / Julia Beltz
 
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