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Liedertafel Narren bringen Kostheimer Bürgerhaus zum Beben
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Liedertafel Narren bringen Kostheimer Bürgerhaus zum Beben

Die Auswahl der Büttenredner im ausverkauften Bürgerhaus hätte nicht trefflicher sein können und das Motto für die diesjährige Kampagne hätte auch nicht besser gewählt werden können: "Die Liedertafel tut heut kund : Wer singt und lacht der bleibt gesund". Nach einer über fünfstündigen Marathonsitzung stand Freude in den Gesichtern der Verantwortlichen der Liedertafel Kostheim. Die Schlacht gegen Mucker und Philister war wieder einmal super geschlagen.

Die Stimmung war vom Start weg prächtig, die Initialzündung gab die Kapelle Sound Check . Danach folgte das traditionelle Eröffnungsspiel mit Jacques und Eddy am Weinstand. Den Einzug des Komitees unter den Klängen des Musikzugs der 175 jährigen Ranzengarde begleitete das närrische Publikum mit viel Applaus und ausgelassener Stimmung. Ideale Voraussetzungen für den Sitzungspräsidenten Werner Böttner, der entsprechend gut in Form war. Er kündigte nun als Protokoller das Liedertafel Komiteemitglied Markus Mehlinger an. 

In seinem Protokoll nahm dieser mit literarisch-kritisch geschliffenen Verbalattacken zu Fluglärm und allen aktuellen Themen Stellung. Lang anhaltender Beifall war der Lohn für eine reife Leistung. Schlappe Schorsch der Gründer der Schlappe Gard ritt nun auf seinem Ross in die Narrhalla. Generalfeldsalat Wiesmann war sozusagen der musikalisch, stimmungsmäßige Türöffner für die närrische Sitzung. Danach betrat mit Protestschild ein „Mainzer Wutbürger“ (Alexander Leber) die Bütt in seinem originellen Vortrag über Fluglärm resümierte er

"Uff em Klo trage mir Gurte,
weil wir des so müsse,
sonst wer'n mer beim Überflug
von de Schüssel gerisse" .

Er bewies zum wiederholten Male, dass er ein großer Büttenredner ist. Seit Jahren gehört auch die Tanzgruppe "Steptouch" zur Stammbesetzung der Liedertafel-Sitzung, die jungen Damen des TVK zauberten das karibische Barcardi Feeling  auf die Bühne des Kostheimer Bürgerhauses. Für einen weiteren Höhepunkt in der spritzigen Sitzung sorgte nun Hans-Peter Betz in seiner Paraderolle als Guddi Gutenberg. Er zeigte den Narren die gelben Wahlschlappen der FDP mit dem Aufdruck " 2%". Das Auditorium kam der Aufforderung den Sitzungspräsidenten des GCV mit Applaus und dreifachem Helau zu belohnen, gerne nach. 

Auch die "Altrheinstromer", sind schon seit Jahrzehnten aus der Liedertafel Fastnacht nicht mehr wegzudenken. Sie kommen in diesem Jahr als 3 Meenzer für Olympia. Als ihr Altrheinstromerlied erklang schunkelte und sang der ganze Saal. Das Gute-Laune-Barometer stieg in ungeahnte Höhen, als Hansi Greb seine Italien Reise auf originelle Weise beleuchtete. Resümee  "der Hoppes fährt ganz ohne Zweifel, die nächsten Jahre in die Eifel".

Vor der Pause glänzten die Mädels und Damen des SAV Laubenheim mit einer exakt ausgeführten artistisch, athletischen Bühnenshow. Die Welt- und Europa-Einzelmeisterinnen begeisterten das Publikum mit ihrem Fernsehreifen Auftritt. Das Publikum in der ausverkauften Kostheimer Narrhalla war zur Pause bester Laune. Kein  Wunder, wurden  sie doch von den Akteuren von einem Höhepunkt zum nächsten getragen.. Nach der Pause erschien Rüdiger Schlesinger als "Red Akteur". Sein Vortrag als "Sprachrohr der Pressewelt" war allererste Sahne und wurde vom Publikum  gefeiert. Eine Dame mit grauem Kostüm, Handtasche, grünem Hut, oranger Bluse und großer Brille betrat nun die Bühne, wohlbekannt als „Appollonia“, zelebriert sie wieder "goldisch Meenzer Fassenacht"!

Ihre Verständnisprobleme zu einer Reise "nach Wahl" machte sie in ihrer typischen Art allen Zuhörern geläufig und so begeisterte Sie mit ihrer natürlichen Fröhlichkeit die frenetisch applaudierenden Narrhanesen. Danach ging es ausgesprochen olympisch weiter im Programm: Das Markenzeichen des Turnverein Kostheim ist seit einigen Jahren die Performance der Ballettdamen „Step Touch“. in prächtigen Kostümen heizten diese dem Publikum mit ihrem schwungvollen Tanz so richtig ein. Sie werden trainiert von Ilka Schollmayer. Leider wird dies, die letzte Kampagne der Formation sein.

Zu später Stunde eroberte ein Hausmeister die närrische Rostra im Bürgerhaus, de Begge Peder lies die Narren an einer Stammtischreise ins Milieu nach Hamburg teilnehmen. Am Ende fand er sich mim Bürjermaster un em Wertstoff- Günter am Bahnhof wieder. Spätestens bei diesem Superauftritt kochte der Saal. Zum Schluss der Liedertafel Narrenschau brannten die Konfettis ein Feuerwerk der guten Laune ab. Dieses wurden begleitet von  der Hauskapelle „Sound Check“ und vom Publikum begeistert gefeiert. Freuen wir uns also auf die nächste Liedertafel Kampagne.

Bericht und Fotos: Peter Diez

(Zur Fotovergrößerung bitte auf die Objekte klicken!)

 
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