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65 Jahre KCK auf hohem Niveau
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65 Jahre KCK auf hohem Niveau

Eine Homage von Herbert Fostel

1997 konnte der unvergessene KCK-Präsident im Liederheft mit dem zündenden Kampagne Motto verkünden: „Der KCK als Jubilar-Garant der Freude 50 Jahr“. Der erfolgreiche Karneval Club Kastel feiert in dieser Kampagne sein stolzes 65jähriges Bestehen. Am 26. April 1947 wurde der Atlanta-Club-Kastel in Kostheim aus der Taufe gehoben. Zu den Gründern zählen die verdienstvollen Hans Ackermann und Fritz Diehl. Es wurde eine kleine Musikkapelle gegründet und die Clubsänger, darunter auch der heutige Heimatforscher und Allround-Fassenachtler Fritz Diehl, fanden sich zusammen.

Am 11.11.1947 begann die erste närrische Etappe, als der legendäre Rolf Braun, langjähriger Sitzungspräsident der bundesweit beliebten TV-Sitzung Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht, im Anker in Kastel, erstmals Glocke und Zepter schwang. Der Andrang war riesig. Die Polizei musste einschreiten, damit das Lokal nicht gestürmt wurde von Interessenten, die nicht im Besitz einer Karte waren. Nach diesen Erfahrungen wurde die Mitgliederzahl auf 100 limitiert.

Im folgenden Jahr wurde auf dem Gelände des ehemaligen Heereszeugamt aus Ruinen ein attraktiver Versammlungsraum geschaffen. Zutreffend dazu stand in der Chronik 1997 zu lesen: „Die Entwicklung war so rasant, dass man sie unmöglich auf zwei Seiten festhalten kann“. 1952 wurde auf der Jahreshauptversammlung der Beschluss zur Umwandlung des Namens ACK in Karneval-Club Kastel (KCK) gefasst, das Gründungsjahr wurde beibehalten. Analog erfolgte die Gründung des Großen Rates.

Die Sitzungen fanden danach in der Kasteler Schulturnhalle statt. 1955 kooperierte der Club mit der Jocus-Garde für eine närrische Achse, die aber nur vorübergehend praktiziert wurde. Die Nachthemdensitzungen waren nicht zu toppen. Die Nachfrage nach Karten fand bundesweit Interesse. 1957 strahlte der Hessische Rundfunk eine KCK-Sitzung aus. 1958 wurde in der Mainzer Straße in Kastel eine eigene Geschäftsstelle errichtet, die aus zwei gemieteten Garagen bestand.

1965 trat der KCK gemeinsam mit dem Mombacher Carneval-Verein „Die Bohnebeitel“ und der Mainzer Prinzengarde im ZDF auf. 1966 wurde die neue wünschenswerte Narrhalla eingeweiht, „das Kasteler Bürgerhaus“. Der Ball mit Beiprogramm „Kasteler Spätlese“, der ab 1969 vom Schloss in die Rheingoldhalle verlegt wurde, war das gesellschaftliche Ereignis außerhalb der Fastnachts-Kampagne. 1973 wird die deftige aber dennoch saubere Nachthemdensitzung abgesetzt. Das Niveau sollte erhalten bleiben, was aber nicht mehr umzusetzen war.

Bei der neu konzertierten Fernsehsendung ist der KCK Partner vom MCV und GCV. 1979 kooperiert auch der MCC und die „Straßenfeger“-Live-Fernsehsendung „Fassenacht in Meenz“ wird erstmals in Farbe ausgestrahlt. Soziales Engagement, Teilnahme am Rosenmontagsumzug, Unterstützung beim AKK-Umzug und vieles mehr wird vom KCK mit seinen Repräsentanten mustergültig vorgenommen. Die einzigartige tolle Bühnen-Saal-Gestaltung im Kasteler Bürgerhaus für die „KCK-Kammerspiele“ gehört zum famosen KCK-Like.

Die heutigen umsichtigen Verantwortlichen, an der Spitze Präsident Ludwig Hirsch  und sein Vize Hans-Günter Mann, mit rund 650 Mitgliedern - die jetzt ihre feste Heimat in der geräumigen und top eingerichteten Geschäftsstelle mit Versammlungsräumlichkeiten in der Mainzer Straße haben, haben mit Pflichtbewusstsein und Begeisterung den Club auf die Erfolgsspur geführt.

Geschäftsführer Bardo Frosch und Sitzungspräsident Werner Böttner mit ihrem zuverlässigen Stab sind das pulsierende Herz des Clubs. Ehrenpräsident Jürgen Müller, der KCK-Geschichte geschrieben hat, steht seinem Club weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Der kulinarische Kostümball im Favorite Parkhotel ist zu einem echten Geheimtipp für Kenner der närrischen Szene geworden. Das diesjährige Jubiläums-Kampagne-Motto wird in den 6 ausverkauften Sitzungen im Kasteler Bürgerhaus mit drei Ausrufezeichen bravourös in allen närrischen Disziplinen präsentiert.

„Der KCK ist top in Form – schafft locker die Olympianorm.“

 
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