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Herbert Fostel, 55 Jahre dem Brauchtum Fastnacht mit Herzblut verschrieben

Seit seinem  20.Lebensjahr hat sich Herbert Fostel  bis zum heutigen  Tag neben seinen  Aktivitäten im Fußball-Vereinsleben, seine große Liebe gilt dem Fußballclub Kastel 06, auch  dem Brauchtum Fastnacht verschrieben. Seine närrische  Laufbahn, begann bei der SKG Bad  Soden/Taunus. Sein uneigennütziger Schwerpunkt lag stets in der ehrenamtlichen Tätigkeit.

Schnell erkannte man, dass sein  Talent in der gezielten  Öffentlichkeitsarbeit und der Sponsoren-Gewinnung, sowie  aller sonstigen organisatorischen Aufgaben lag. Erstmals nach  dem 2. Welt­krieg wurde in den sechziger Jahren in Bad  Soden/Taunus eine Rathaus-Erstürmung mit Garden  aus  dem Main-Taunus-Kreis ausgerichtet. Dies Event fand zu Jahresbeginn statt und gipfelte in der Fernsehübertragung des hessischen Fernsehens.

In seiner Heimatgemeinde organisierte er Feste wie den Frankfurter Wecker, den Blauen Bock mit den Moderatoren Heinz  Schenk und Lia Wöhr. Theaterstücke, Musicals und Shows mit Entertainer und Volksschauspieler Willy  Millowitsch, Schlager-Star Willy Hagara und Sonja Ziemann. All diese Veranstaltungen wurden inklusive PR-Aktionen  von Herbert Fostel  geplant und  durchgeführt. Es gelang ihm auch Stars aus Funk und Fernsehen in den von ihm organisierten Prunk-Fremden-Sitzungen im Bad Sodener Kurhaus zu präsentieren.

Natürlich waren diese Sitzungen immer ausverkauft. Aus dieser Zeit stammt auch das Foto, das ihn 1965 als Hof-Attache mit der Bad Sodener Karnevalsprinzessin Irmelin - Helgard bei den Proben zur Fernsehsendung  -  Zum goldenen Schuss - mit Moderator  Lou van Burg zeigt.

Durch seine Heirat mit einem Meenzer Mädche, die in närrischen Zeiten im MCC Ballett im Kurfürstlichen Schloss auftrat, wechselte  er  in die Fastnachts-Hochburg Kastel - rechts des Rheins. Vor 34 Jahren  trat er  als  begeistertes Mitglied beim KCK ein, geworben vom unvergessenen KCK-Präsidenten  Rolf Braun -in damaligen  Zeiten  war beim Kasteler Club noch ein Mitglieder-Stopp. Selbstverständlich ist er heutzutage Berichterstatter dieses Clubs.

Der Ehrenoffizier  der Mainzer Ranzengarde  - Mutter  aller  Garden (dort seit 27 Jahren Mitglied) war im 150. jährigen  Jubiläumsjahr Vorsitzender des Jubiläums- Ausschuss dieser Garde. Bei  den Mombacher Bohnebeitel feiert er  im  nächsten  Jahr seine 25 -jährige Vereinsmitgliedschaft

Selbstverständlich ist er auch dort für die Berichterstattungen  ehrenamtlich zuständig ebenso wie für die Ratsherrn- Runde  der Kasteler Jocus- Garde. Im Kostheimer Carneval- Verein  hat er seit einigen Jahren als "amtlicher"  Pressesprecher seine Heimat gefunden. Seit dem 8 x 11-jährigen  Jubiläums Jahr ist er dort für die gezielte  Öffentlichkeitsarbeit  als Jubiläumsberater und Vereins- Chronist  in Amt  und Würden .

In mannigfaltigen PR Aktionen bewies er sein Organisations-Gespür und war auch Initiator einer erstmalig vorgenommen Ausstellung  in  den Räumen  der Ortsverwaltung Kastel-Kostheim, die sehr großen Anklang in der Öffentlichkeit fand. Der Bazillus Karneval  ist  zu seinem Lebenselixier geworden und hält ihn auch mit 75 Jahren fit und munter. Hunderte von Orden  schmücken die Prachtwand in seinem Haus. Er hat sie niemals gezählt, doch es sind freudige Erinnerungen  an närrische  Zeiten. Analog dazu sein Wahlspruch aus  der Feuerzangenbowle

,,Mit den Träumen, die wir spinnen und den Sehnsüchten, die uns treiben,  wollen wir uns begnügen".(Heinrich  Spoerl)

-Peter Diez-

(Zur Fotovergrößerung bitte auf die Fotos klicken)

 
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(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

Ein Weiser, der noch unter uns ist, hat einmal gesagt, daß das Leben keinen Sinn habe, außer dem, den man ihm selbst gibt.

Dieser einfache Satz erweist sich als schwer in der Umsetzung. Wer ist frei genug, auch nur nach dem Sinn zu suchen oder gar aus eigener Kraft Sinn für sich zu stiften?

Der Menge ist oft nur beschieden, auf vorgezeichneten Pfaden zu wandern, ohne je über deren Richtung reflektieren zu können.

Den noch schlechter weggekommenen bleibt nur das ständige Ringen um die Erhaltung ihres Lebens selbst; für das Recht Atem zu schöpfen.

Wie wertvoll ist es, wenn die Gelegenheit sich bietet, über Leben und Sinn nachzudenken und den Mut zu haben, zum Handelnden zu werden.

(Stefan Simon)