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CDU-AKK - Heringsessen – mit viel Handlungsbedarf gewürzt

Amöneburger Ortsvorsteherin Maike Soultana konnte die CDU-Repräsentanten aus AKK – an der Spitze den Wiesbadener Stadtverordneten-Vorsteher Wolfgang Nickel und Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller sowie Ehrenbürger und Mäzen Dr. Klaus Dyckerhoff, herzlichst willkommen heißen.

Auch in diesem Jahr fand die Veranstaltung eine gebührende Resonanz. Nach den tollen närrischen Tagen herrschte diesmal beim AKK-Stadtteil Amöneburg eine gehörige Brise von Katerstimmung. Im Brennpunkt steht die Finanzierung des Hauses der Vereine. Der Baubeginn war lt. Der Ortsvorsteherin für dieses Jahr anvisiert. Doch die hohe Hürde der Finanzierung in Höhe von 800.000 Euro für dieses geplante Objekt kann in diesem Jahr zu einer Fata Morgana werden. Der Wunsch der Amöneburger Ortsvorsteherin ist, obwohl derzeit keine Haushaltsgelder zur Verfügung stehen, dass noch wenigstens in diesem Jahr der erste Spatenstich am Sportplatz vorgenommen wird.

Der Wiesbadener OB Dr. Helmut Müller wies hin, dass die erforderliche Summe von 800.000 Euro im ausgewiesenen Haushalt nicht zu realisieren ist. Das städtische Budget könne nur die Kosten für Schaffung der erforderlichen Infrastruktur mit Anschlüssen für Strom und Wasser übernehmen. Dr. Helmut Müller wies auch hin, ohne die Geldspenden aus der Dyckerhoff-Stiftung wäre das Bau-Projekt bereits im Vorfeld der Planungen zum Scheitern verurteilt gewesen. Die ursprüngliche Kostenveranschlagung war auf 500.000 Euro taxiert worden. Dr. Helmut Müller will diesbezüglich über Planung und Budget mit dem Architekten Rücksprache nehmen.

Das alte Haus der Vereine nutzen Sportvereinigung und Turnverein in der Biebricher Straße. Auf Grund der hohen Mietforderungen des neuen Vermieters wurden die Vereine heimatlos. Als notdürftige Überganslösung wurde auf dem Sportgelände ein Umkleidecontainer aufgestellt. Für die Vereinsversammlungen, auch für den Ortsbeirat, stellen die Rettungswache Süd der Johanniter ihre Räume unentgeltlich zur Verfügung. Die Amöneburger Ortsvorsteherin Maike Soultana dankte herzlich für die vorbildliche solidarische Unterstützung der Johanniter.

Zu den weiteren Problem-Aktualitäten zählten die schwierigen Pläne für die Stadtentwicklung in Amöneburg. Dr. Helmut Müller konstatierte dazu, dass es kaum verständlich sei, dass fertige Entwürfe vorliegen und keine Möglichkeit bestehe, diese auch umzusetzen. Hintergründig ist die Rechtslage, dass die Vorgaben der europäischen Sevesco-Richtlinien dies verhindere. Ursache und Folge sind die geforderten Mindestabstände zwischen  Störfallbetreibern – Chemie- und Zementbetrieben – und Wohnvierteln in Amöneburg.

Maike Soultana bedauerte außerordentlich, dass die wichtige Stadtentwicklung mit den Schutzvorschriften vom Regierungspräsidium abgeblockt wird. Dr. Klaus Dyckerhoff ist trotz des hemmenden Procedere der Behörden optimistisch bezüglich der Pläne für ein attraktives Amöneburg mit mehr Lebensqualität. Die Amöneburger Ortsvorsteherin Maike Soultana mahnte auch den Wiederaufbau der abgetragenen Bauernbrücke an. Diese Brücke verband früher den Vorort mit seinem Industriegebiet im Osten. Dies sei auch von Wichtigkeit, um die Attraktivität des Wiesbadener Ostbahnhofes aufzuwerten. Dazu  erwiederte  Dr. Helmut Müller, dass ein Beschluss des Stadtparlaments erstellt wurde für eine entsprechende Neuplanung.

-Herbert Fostel-

 

 
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