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02. März 2012 - Einsatzreicher Tag bei der Feuerwehr Mainz

Die Feuerwehr Mainz wurde am Freitag dem 02.03.12 fast zeitgleich zu zwei Einsätzen alarmiert, die beide die Einsatzkräfte der Feuerwache 2 im Barbarossaring betrafen. Da sich die Ereignisse kurz hintereinander ereigneten, stellte dies eine besondere personelle und logistische Herausforderung für die Feuerwehr Mainz dar, zumal der Schutz der Bürger im Ausrückebereich der Feuerwache 2 weiterhin sicherzustellen war.

Im Verlauf des Tages ereigneten sich mehrere Einsätze im gesamten Stadtgebiet.

10:56 Uhr: Ölspur durch die Altstadt - Beginnend am Cityport Parkhaus an der Augustusstraße zog sich eine Ölspur quer durch die Altstadt. Entlang der Strecke Binger Straße, Schillerplatz, Weißliliengasse,
Rheinstraße, Salvatorstraße und Hechtsheimer Straße war eine leichte, tropfenweise Verunreinigung der Fahrbahnoberfläche durch Öl feststellbar. In den Bereichen einer Tankstelle im Kreuzungsbereich Römerwall Ecke Binger Straße sowie im Kreuzungsbereich Dagobertstraße Ecke Neutorstraße mussten dagegen großflächige Reinigungsarbeiten der Fahrbahn durch die Feuerwehr durchgeführt werden. Die Gefahrenstellen wurden zudem durch Warnschilder abgesichert.

10:57 Uhr: Amtshilfe bei der Feuerwehr Bingen durch die Feuerwehrtaucher - Im Rahmen der überörtlichen Hilfe kamen heute die Taucher der Feuerwehr Mainz zum Einsatz. Bei Rheinkilometer 529 in Höhe Bingen mussten diese an einem sogenannten Längswerk (ein Bauwerk, welches Altrhein und Fahrwasser voneinander trennt) einen Bergungseinsatz durchführen, welcher gegen 14:00 Uhr beendet werden konnte. Aufgrund dieses und des vorgenannten Einsatzes musste ein Reserve Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr durch Kräfte des Tagesdienstes besetzt werden. Glücklicher Umstand hierbei war es, dass sich die Einsätze zur Tageszeit ereigneten, denn alle Büros bei der Feuerwehr Mainz waren besetzt.

10:00 Uhr: Brandmelderalarm Universitätscampus - In der Küche der Mensa auf dem Universitätscampus hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei der Erkundung konnte festgestellt werden, dass eine Entstehung von Wasserdampf bei Reinigungsarbeiten die Ursache war. Deshalb konnten die Einsatzkräfte nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen.

12:12 Uhr: Person in Zwangslage, Großbaustelle am Vincenzkrankenhaus - „Person unter Kran“ war die Meldung, die einen Einsatz beider Feuerwachen nötig machte. Wegen der großen Lasten, die bei einem solchen Einsatz zu bewegen sind, wurde schweres Rettungs- und Bergegerät zur Einsatzstelle entsandt. Glücklicherweise konnte noch auf der Anfahrt vom eingetroffenen Rettungsdienst die Rückmeldung gegeben werden, dass sich die anfängliche Meldung nicht bestätigte. Großes Glück und mehrere Schutzengel hatte ein Bauarbeiter, dem beim Verbolzen ein Teil eines Kranauslegers auf den Fuß fiel. Mit Fuß- und Unterschenkelverletzungen wurde der Mann in ein Mainzer Krankenhaus eingeliefert.

13:18 Uhr: Brandmelderalarm Rheingoldhalle - Durch Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr Mainz um die Mittagszeit zur Rheingoldhalle alarmiert. Schon bei Erreichen der Einsatzstelle machte ein Mitarbeiter darauf aufmerksam, dass „nur zu heiß gekocht wurde“. Dies bestätigte sich dann auch bei der Erkundung durch die Einsatzkräfte: In einem sehr heißen Wok verdampfte schlagartig eine größere Menge Wasser. Der entstandene Wasserdampf löste dann einen Brandmelder aus, der genau oberhalb der Kochstelle angebracht war. Auch hier bestand keinerlei Gefahr, so dass die Feuerwehr nach kurzer Zeit wieder einrücken konnte.


14:52 Uhr: Erkundungseinsatz an den Bonifaziushochhäusern - Zu einem etwas kuriosen Einsatz kam es am Mittag. Durch die Polizei wurde eine fachkundige Person der Feuerwehr Mainz angefordert. Grund waren mehrere unerklärliche „Explosionen“ sowie aufsteigender Rauch und Lichtblitze, welche von Anwohnern des Bonifaziusplatzes gemeldet wurden. Vor Ort wurde zunächst die Meldeadresse, die beiden Bonifaziustürme, von außen erkundet. Feuer oder Rauch war nicht erkennbar. Auch fehlten zerborstene Glasscheiben, die auf eine Explosion schließen lassen konnten.

Mit Hilfe der Polizei konnten Passanten befragt werden, welche die Ereignisse wahrnahmen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass der Knall vom Dach der Pfarrei St. Bonifaz gekommen sein musste. Zwar waren auch hier weder Rauch noch Feuer zu erkennen – auch brandtypischer Geruch fehlte – dennoch wurde mit einer Drehleiter das Areal um die Pfarrei sowie das Flachdach von oben kontrolliert. Trotz langer Suche und Befragung vieler Anwohner konnte die endgültige Ursache für das stattgefundene Phänomen nicht gefunden werden. Möglicherweise handelte es sich um Böller, die verbotenerweise außerhalb der Silvesterzeit gezündet wurden. Eine Gefahr für die Anwohner sowie für Passanten bestand nicht.

 
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(Rubrik pausiert)

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