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Schulpolitik und Betreuungsangebot für Kleinkinder in AKK

Das Thema "Schulpolitik und Betreuungsangebot für Kleinkinder" bewegt die Bürger in AKK sehr. Vor allem auch deshalb, weil viele der akuten Probleme weiterhin ungelöst sind. Die FWG möchte dazu öffentlich Stellung nehmen und mit konkreten Vorschlägen zur Lösung dieser Misere beitragen. Weitere Informationen lesen Sie bitte in der folgenden FWG-Pressemitteilung:

Mehr Betreuungsplätze, Gymnasium für AKK und besseres Raumangebot FWG fordert Umdenken in der Schulpolitik und mahnt Entscheidungen an. Kostheim wächst und zieht immer mehr junge Familien an. Leider kann das aktuelle Bildungs- und Betreuungsangebot mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Aus diesem Grunde befasste sich die FWG auf einer Klausurtagung eingehend mit den Themen Kinderbetreuung, Qualität der Grundschulen und weiterführenden Bildungseinrichtungen in AKK.

Besseres Betreuungsangebot für Carlo-Mierendorff-Schule: Kostheimer Eltern versuchen heute mit großem Aufwand, ihre Kinder in Mainzer Grundschulen unterzubringen, obwohl in Kostheim drei Grundschulen unterschiedlicher pädagogischer Ausrichtung zur Verfügung stehen. Wodurch ist diese Situation entstanden? Die Krautgarten Schule hat in der Gunst der Eltern einen besonders hohen Stellenwert. Dies ist vor allem der Tatsache zu verdanken, dass im engeren Umfeld dieser Grundschule ausreichend Plätze zur Ganztagsbetreuung zur Verfügung stehen.

Es gibt also gute Beispiele – aber auch einen Problemfall: Die Carlo-Mierendorff-Schule in Alt-Kostheim kann leider dieser Standortvorteil nicht anbieten und ist daher für berufstätige Eltern und Alleinerziehende wenig attraktiv. Daher fordert die FWG die Einrichtung eines entsprechenden Betreuungsangebots, zumal die räumlichen Voraussetzungen in der ehemaligen Mädchenschule mit geringem Aufwand geschaffen werden könnten.

AKK braucht ein Gymnasium. Der Wiesbadener Oberbürgermeister Dr. Müller hatte kürzlich keine Berührungsängste, in Sachen Kooperation bei weiterführenden Schulen „grenzüberschreitend“ aktiv zu werden und mit der Stadt Mainz Absprachen zur Lösung dieses Dauerproblems zu treffen. Leider wurde diese positive Initiative bereits am folgenden Tag von der Wiesbadener Schuldezernentin Rose-Lore
Scholz wieder „einkassiert“.

Auch die nachfolgende Aussage von Frau Scholz, bereits in einem Dialog mit ihrem Mainzer Pendant Kurt Merkator zu sein, aber die Ergebnisse dieser Gespräche geheim halten zu müssen, war im Sinne einer Vertrauensbildung zwischen den betroffenen Eltern und der Wiesbadener Schulpolitik ausgesprochen kontraproduktiv. Das Beispiel zeigt gleichzeitig auf, wie weit alle Beteiligten von einer nachhaltigen Lösung tatsächlich entfernt sind.

Besonders Kostheim hat durch die neu hinzugewonnenen Wohnbereiche auf den ehemaligen Industriebrachen Stahlbau Hammer, Anspach/Kugler und der alten Zündholzfabrik einen enormen Zuzug junger Familien zu verzeichnen. Auch die noch ausstehende Bebauung des ehemaligen Linde-Geländes wird Teil dieser Entwicklung werden. Dadurch entsteht zwangsläufig ein hoher Bedarf an Schulplätzen. Bittere Realität ist aber auch, dass vom Beginn einer politischen Willensbildung über Planungsphasen bis zur Fertigstellung eines entsprechenden Gebäudekomplexes 10 Jahre oder mehr vergehen können.

Damit wird das Thema „Gymnasium“ für die Eltern zum Dauerthema. Die FWG spricht sich daher klar für die Einrichtung des Rheinschiene-Gymnasiums aus, und zwar unabhängig vom Ergebnis der Gespräche zwischen den Schuldezernenten Scholz und Markator. Die FWG unterstützt auch die Bürgerinitiative „Pro Gymnasium“ zur Schaffung eines gymnasialen Angebots für AKK-Kinder.

Beispiel 1: Albert-Schweizer-Schule: Auch bei den vorhandenen Bildungseinrichtungen besteht seit langem akuter Handlungsbedarf. Ein besonders trauriges Beispiel dafür ist die Raumsituation der Albert Schweitzer Schule - eine Einrichtung, die für Schüler aus dem gesamten Stadtgebiet geschaffen wurde. Seit Jahren wird über diese Misere diskutiert, doch
nichts passiert. Was meint Frau Scholz mit dem „Zauberbegriff“ Inklusion?

Will Sie damit etwa das Raumproblem dieser Schule lösen? So begrüßenswert dieser Ansatz im pädagogischen Sinne auch sein mag, er wird nur eine begrenzte Anzahl Schülerinnen und Schüler fördern können. Aber auch die, die den Anforderungen des Inklusionsgedankens nicht gewachsen sind, brauchen vernünftige Schulräume.
So wird die an dieser Schule in hohem Maße vorhandene pädagogische und soziale Kompetenz ihre Wirkung verlieren, wenn nicht endlich auch das Raumproblem gelöst wird.

Beispiel 2: Wilhelm Leuschner Schule: Lehrergremium und die Elternschaft der Wilhelm Leuschner Schule waren bereit, einen großen Teil des Schulgrundstücks zu veräußern, um mit den Erlösen den dringend erforderlichen zusätzlichen Raumbedarf zu finanzieren. Eindrucksvoller kann nicht belegt werden, in welcher verzweifelten Situation diese Schule heute ist. Anstatt die Wünsche der Betroffenen zu akzeptieren, möchte die Stadt Wiesbaden nun auf diesem Gelände jetzt eine KITA errichten. Die Frage bleibt also, ob und wie die Wilhelm-Leuschner-Schule wohl von dieser Maßnahme profitiert? Die FWG wird es nicht zulassen, dass hier unterschiedliche Interessen von Dezernaten zu „einsamen Entscheidungen“ führen, deren Folgen letztlich auf dem Rücken der Schüler/innen und Lehrer/innen ausgetragen werden.

„Für die FWG ist es ein unhaltbarer Zustand, dass in Wiesbaden Millionensummen für ein neues Museum ausgegeben und gleichzeitig Finanzmittel für die Schaffung zusätzlicher Bildungseinrichtungen in AKKStadtteilen blockiert werden. Investitionen für unsere Kinder sind auch eine Investition in die Zukunft. Alleine schon deshalb müssen solche Vorhaben absolute Priorität haben,“ sagt der FWG-Fraktionsvorsitzende, Erich Burkl. Die Freie Wählergemeinschaft Kostheim (FWG) bietet den Bewohnern Kostheims eine wählbare Alternative zu den etablierten Parteien. Die FWG setzt sich aktiv für mehr Umweltschutz, eine besseres Bildungsangebot und eine höhere Wohnqualität für die Kostheimer Bürger ein.
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Verantwortlich für den Inhalt der Presseinformation: FWG Kostheim, Werner Heesen (Pressesprecher) Gartenweg 8, 55246 Mainz-Kostheim, Tel. 06134-22963, Webseite: www.fwg-kostheim.de - Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
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