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Gelände an der Bierstadter Straße für Supermarkt ungeeignet?

Grüne fragen nach Standortuntersuchung  Moltkering

„Diese Planung orientiert sich vor allem an den wirtschaftlichen Interessen des Investors Edeka und von ESWE, die hier ein nicht mehr benötigtes Grundstück verkaufen konnten “, so Axel Hagenmüller, planungspolitischer Sprecher der Grünen Rathausfraktion. „Dafür soll eine  Biotopfläche, die im Flächennutzungsplan als ‚landwirtschaftliche Fläche mit hohem ökologischen Wert‘ ausgewiesen ist und die als naturnahe Wiese mit einzelnen alten Obstbäumen einen wertvollen Rückzugsraum und eine Nahrungsfläche für diverse Tierarten darstellt, geopfert werden.“

Durch die  im Rahmen der Baumaßnahmen erforderlichen Abgrabungen im ansteigenden Gelände bestehe zudem die Gefahr, dass auch das südlich angrenzende gesetzlich geschützte Biotop beeinträchtigt werde. Und das für einen  Supermarkt, der aufgrund seiner abgelegenen Lage für FußgängerInnen und ÖPNV-NutzerInnen als Nahversorger ungeeignet sei.

„Die Haltestelle ‚Fichtestraße /Handwerkskammer‘ ist zu weit entfernt, um einen bequemen Einkauf  per Bus zu ermöglichen‘“, pflichtet Claus-Peter Große, verkehrspolitischer Sprecher bei. Außerdem sei der ansteigende Fußweg zu dem hinter der Aral-Tankstelle am Hang gelegenen Grundstück gerade für ältere KundInnen zu beschwerlich.

Wie  aus den jetzt im Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange vorgelegten Unterlagen hervorgehe, gefährde die Konkurrenz durch den neuen „Vollsortimenter“ z.B. den REWE-Markt in der Patrickstraße in Bierstadt. „Das“, so Hagenmüller, „ist letztlich kontraproduktiv für die Nahversorgung im Bierstadter Ortskern.“

Schon zu Jamaika-Zeiten hatten sich die Grünen gegen den Standort Bierstadter Straße ausgesprochen und im Planungsausschuss am 8. Februar 2011 die Prüfung eines alternativen Standortes z.B. am Moltkering gefordert. In einem Schreiben vom 30. März 2011 von Stadtrat Pös an Stadtrat Bendel hieß es daraufhin, dass die Vor-und Nachteile der beiden Standorte im Rahmen des Bauleitverfahrens darzustellen und zu entscheiden seien. Die Grünen fragen daher: „Hat Stadtrat Bendel seine Hausaufgaben gemacht? Wurde der Standort Moltkering untersucht und wird die Standortabwägung in der Offenlage der Planunterlagen nachvollziehbar dargestellt?“

Axel Hagenmüller - Julia Beltz
 
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