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Linke&Piraten kritisieren Überflug von InfraServ

Die Fraktion LINKE&PIRATEN kritisiert, dass bei den Überflugrechten der Chemiefabrik InfraServ offensichtlich keine sicherheitsrelevanten oder ökologischen Kriterien eine Rolle spielen.

Sascha Greuel, Major im Luftwaffenamt, erklärte den staunenden Besucherinnen und Besuchern des Umweltausschusses am vergangenen Dienstag, dass mit der Aufnahme des InfraServ-Geländes in die Liste der mit Überflugverboten belegten Gebiete auch in Zukunft nicht zu rechnen ist: „Da aber alle Regelflüge in diesem Verfahren geflogen werden müssen, würde das im Umkehrschluss heißen, das Airfield wäre nicht mehr anfliegbar. Das wäre das Ende des Flughafens.“

Hendrik Seipel-Rotter, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Linke&Piraten sagt dazu: „Das ist doch absurd. Die Aussage impliziert, dass an eine Schließung des Flughafens überhaupt nicht zu denken ist und daher die Gefährdung der Bevölkerung durch einen möglichen Absturz über dem Industriegelände in Kauf genommen wird.“

Dabei ist noch überhaupt nicht klar, welche Gefahren von einem Absturz ausgehen könnten, geschweige denn, wie wahrscheinlich ein solcher Absturz ist. Auf die Frage, wie groß die Wahrscheinlichkeit wirklich ist, lässt sich der Major zu der Aussage hinreißen, dass Piloten in Gefahrensituationen auf jeden Fall alles Menschenmögliche versuchen würden um nicht über bebautem Gebiet herunterzukommen zu müssen.

Hendrik Seipel-Rotter dazu: „Das ist sehr beruhigend. In der zivilen Luftfahrt haben die Piloten sicher ähnlich selbstlose Absichten. Am Frankfurter Flughafen wollte man sich aber auf dieses Versprechen trotzdem lieber nicht verlassen.“

„Mit der Verlegung weiterer Einheiten nach Erbenheim und der Möglichkeit, dass der Flugplatz als Basis für Kriegseinsätze genutzt werden könnte, sehe ich derzeit keine Alternative: Flughafen oder Industriekomplex. Solange eine Risikoabschätzung nicht getroffen ist, darf kein Flugbetrieb in Erbenheim stattfinden.“

Hendrik Seipel-Rotter

 
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