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Von der Architektur erwarten die Grünen ein wenig mehr Einfallsreichtum!

Kureck: GRÜNE lehnen Planung des Investors ab!
Exponierte Lage verpflichtet zu Qualität

Bündnis 90 / Die GRÜNEN üben umfangreiche Kritik an den Planungen des Investors für das Kureck. Einer der Kernpunkte ist die deutlichen Abweichungen von der Rahmenplanung. Die Freistellung des Hochhauses war nur als drittbeste Lösung bewertet worden. Wenn der Investor diese Lösung nun realisieren möchte, müssen die Fassade und die restliche Planung von besonderer Qualität sein, dies ist mit dem vorliegenden monotonen Entwurf leider nicht gelungen, meinen die Grünen.

Von der Architektur erwarten sie ein wenig mehr Einfallsreichtum. Max Dudler ist ein bedeutender Architekt, aber auch ein überzeugter Minimalist. Ob sich diese Schule so gut mit dem Wiesbadener Historismus und der Bewerbung als Weltkulturerbe verträgt, ist zumindest diskussionswürdig. Das Hochhaus hat durch seine exponierte Lage eine optische Dominanz, die zu besonderer architektonischer Qualität verpflichtet.

Die Grünen: Wir müssen aufpassen, dass an dieser Stelle keine investorengeprägte Planung realisiert wird, die sich in der Hauptsache an privaten ökonomischen Interessen orientiert und nicht an stadtplanerischen und ökologischen Aspekten! Vieles ist noch völlig im Unklaren, beispielsweise, welche Auswirkungen die Baumaßnahmen auf den Baumbestand haben werden.

Wir befürchten einen Kahlschlag, da im Entwurf für den Grünordnungsplan nur 30 Bäume als zu erhaltend festgesetzt sind und 11 Neupflanzungen. Wenn das so bleibt, müssen 100 Bäume gefällt werden. Ein Artenschutzgutachten fehlt und kann voraussichtlich frühestens im September 2012 fertiggestellt werden.

Für das Hochhaus erwarten wir ein innovatives ökologisches Konzept nach dem ‚Green Building‘ Standard. Ein pauschaler Hinweis auf ‚nachhaltiges Bauen‘ reicht uns nicht aus. Wir schlagen eine zertifizierte Passivhausbauweise, Regenwassernutzung und in die Fassade integrierte Photovoltaik vor. Dies hat die Stadtverordnetenversammlung im Februar 2011 beschlossen. Der Bericht zu unserem Antrag von damals steht immer noch aus!

Wir wollen, dass die Fußwegeverbindungen aus der Rahmenplanung umgesetzt werden. Dies beinhaltet einen zusätzlichen Fußweg, der den Berg westlich des Hochhauses hinaufführt sowie einen hangparallelen Weg Richtung Paulinenhang. Im Bereich der Taunusstraße 3 ist ein neuer Übergang über die Straße zu schaffen. Bei dieser Gelegenheit ist auch endlich der Radweg in der unteren Sonnenberger Straße anzulegen“, so der planungspolitische Sprecher der Grünen.

Aus den aufgezählten Punkten ergibt sich, dass die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die bislang vorliegende Planung des Investors ablehnt. (Axel Hagenmüller)

 
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Warum ist von 21:00 bis 05:00 Uhr Ausgangssperre?

- Weil in dieser Zeitspanne das Virus ganz besonders gefährlich und hinterhältig ist...

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