Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Geschäftsanzeigen und Empfehlungen aus der Region
AKK Zeitung
E-Mail PDF

Mainz und Wiesbaden sind einer Meinung

Wenn man gerichtlich gezwungen wird, ist man sich schnell einig...
(Jetzt muß man nur noch die Bürger überzeugen...)

Mit einem symbolischen Händedruck haben die Umweltdezernenten der Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz den Beginn der Informationskampagne für die gemeinsame Umweltzone markiert. Die Mainzer Beigeordnete Katrin Eder und Wiesbadens Bürgermeister Arno Goßmann haben auf der Theodor-Heuss-Brücke, die beide Städte verbindet, den Internetauftritt, Informationsbroschüren und Schilder vorgestellt.

„Mit der gemeinsamen Einführung der Umweltzone sparen wir Kosten, unnötige Bürokratie, und sie ist ein Zeichen, dass beide Landeshauptstädte bei dem Bemühen um Reduzierung der Luftschadstoffe an einem Strang ziehen“, sagte Katrin Eder. Für Bürgermeister Goßmann ist die gemeinsame Umweltzone „ein weiteres Zeichen für die gute und konstruktive Zusammenarbeit der beiden Städte.“

Die beiden Dezernenten weisen darauf hin, dass mit der gedruckten Broschüre alle Informationen zur Umweltzone bereitgestellt werden. „Darin findet sich auch die Information, dass es Ausnahmeregelungen etwa für Oldtimer oder landwirtschaftliche Fahrzeuge gibt und dass die beiden Städte diese Ausnahmegenehmigungen gegenseitig anerkennen“, betonte Eder. Und Goßmann ergänzte: „Eine Anerkennung dieser Genehmigungen in Frankfurt ist ebenfalls in Arbeit, damit gibt es dann im Rhein-Main-Gebiet eine einheitliche Regelung.“

Die Broschüre liegt an allen bekannten Informationsstellen aus, so zum Beispiel in den Ortsverwaltungen, den KfZ-Zulassungsstellen, den Bibliotheken und Rathäusern, im Mainzer UI-Laden und im Wiesbadener Umweltladen aber auch in den Kindertagesstätten, Gemeinschaftszentren und Ämtern. Die Internetseiten der beiden Städte bieten weitere ergänzende Informationen zur Umweltzone.

In beiden Städten wird die Umweltzone voraussichtlich zum 1. Februar 2013 eingeführt; ab dann dürfen dort nur noch Autos mit einer grünen Feinstaubplakette einfahren. Dabei wird das Gebiet in Mainz durch den Autobahnring begrenzt, in Wiesbaden werden die Innenstadt sowie die Stadtteile Biebrich, Schierstein und Kastel/Kostheim zur Umweltzone. „Alle Informationen zur Abgrenzung finden sich in der Broschüre und im Internet“, so Goßmann. „Wir haben außerdem versucht, Antworten auf häufig gestellte Fragen wie etwa die Gültigkeitsdauer der Plaketten oder die Unterstützung für die Umrüstung mit modernen Partikelfiltern zu geben, damit die Bürgerinnen und Bürger möglichst frühzeitig wissen, was auf sie zukommt“, fügte Eder hinzu.

Die Umweltzone war in beiden Städten nötig geworden, weil sich die Schadstoffmenge in der Luft durch andere Maßnahmen nicht maßgeblich reduzieren ließ. Die Stadt Wiesbaden war zudem gerichtlich verpflichtet worden, solch eine Zone einzurichten. Sowohl die Grenzwerte für Feinstaub als auch für Stickoxide wurden immer wieder überschritten. „Die Umweltzone ist ein wichtiger Beitrag zur Senkung dieser Luftschadstoffe; sie bewirkt eine Flottenmodernisierung und fördert das Nachrüsten mit Partikelfiltern“, betonte die Mainzer Umweltdezernentin und ihr Wiesbadener Kollege, der auch Gesundheitsdezernent ist, führte aus: „Die Umweltzone trägt damit auch zum Schutz der persönlichen Gesundheit und des Klimas bei.“

 
Regionale Werbung

Diese Frage stellt sich

Warum ist von 21:00 bis 05:00 Uhr Ausgangssperre?

- Weil in dieser Zeitspanne das Virus ganz besonders gefährlich und hinterhältig ist...

(Zumindest will man uns das einreden, gelle...)

Neueste Nachrichten