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KFZ-Schein als Busfahrkarte

Umsteigemöglichkeit auf den ÖPNV im Rahmen des „Verkehrswendefestes“

„Es ist traurig, dass die Stadt Wiesbaden sich nicht an der europaweiten ‚Aktionswoche für nachhaltige Mobilität‘, bei der dieses Jahr wieder über 2.200 Städte mitmachen, beteiligt. Wir wollen trotzdem erreichen, dass die hessische Landeshauptstadt sich für nachhaltige Mobilität einsetzt und die Aktionswoche nicht völlig ignoriert“, fordert Felix Kisseler, Mitglied des Umweltausschusses für die GRÜNE Rathausfraktion.

Eine tolle Aktion um Autofahrern den Umstieg auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) schmackhaft zu machen, sei die Nutzung des KFZ-Scheines als Fahrausweis. Felix Kisseler: „Diese Aktion war in Leipzig ein großer Erfolg!“ In der Sachsenmetropole konnten die Einwohner vier Tage im April kostenlos den ÖPNV im Stadtgebiet nutzen. Der Kfz-Schein genügte als „Fahrausweis“.

Die Resonanz hat nach Angaben der Leipziger Verkehrsbetriebe die Erwartungen weit übertroffen: Insgesamt hatten ca. 200.000 Leipziger (ca.16 Prozent der Gesamtfahrgastzahl) das Angebot angenommen. Die Verkehrsbetriebe bewerteten die Aktion trotz der entgangenen Einnahmen als eine Investition in die Zukunft.

„Für eine ähnliche Aktion in Wiesbaden böte sich das Wochenende des ‚Verkehrswendefests‘, das zum Abschluss der Aktionswoche für nachhaltige Mobilität am 23. September 2012 stattfindet, an. Im Umweltausschuss werden wir die Aktion ‚KFZ-Schein als Busfahrkarte‘ für Samstag, den 22. und Sonntag den 23. September beantragen. Wir hoffen auf Unterstützung unseres Antrags!“, so Felix Kisseler.

Die unabhängige Bürgerinitiative JES („Jetzt Energie Sparen“) plant mit verschiedenen Partnern, darunter GRÜNE, SPD, ADFC, VCD, BUND, Linke & Piraten, ein „Verkehrswendefest“ auf den für dieses Fest gesperrten Straßen rund um die Ringkirche. Mit vielen Aktionen und Informationen rund ums Radfahren, zu-Fuß-gehen und ÖPNV sollen die Vorteile einer ‚Verkehrswende‘ dargestellt werden. Ziel ist, durch weniger Autoverkehr in der Stadt, eine bessere Lebensqualität zu erreichen: Unter anderem mehr Platz für Kinder, saubere Luft und weniger Staus.

(Felix Kisseler - Carola Pahl)

 
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