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Das „Folklore“ muss auf dem Schlachthofgelände bleiben!

GRÜNE fordern ein klares Bekenntnis des CDU-Ortsvorstehers Knüttels zur Jugendkultur

 „Die Landeshauptstadt Wiesbaden muss sich ohne Wenn und Aber zur Jugendkultur bekennen“, fordert die kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN Rathausfraktion, Dorothea Angor. „Das Open-Air-Festival Folkore war erfolgreicher denn je, über 30.000 Gäste konnten die Veranstalter an den drei Tagen zählen. Freiluftkonzerte können natürlich nicht geräuschlos stattfinden – das muss auch dem Ortsvorsteher Südost, Andreas Knüttel (CDU), klar sein! Die Landeshauptstadt hatte vor einigen Jahren den Umzug des Festivals vom Freudenberger Schlossgarten hin zum Schlachthofgelände gewollt und es war doch allen klar, dass ein solches Open-Air für die Anwohner auch mit Lärm verbunden ist“, so Angor.

 Kopfschütteln ernteten dessen öffentlichen Verlautbarungen bei der gesamten GRÜNEN Fraktion: „Schon im Vorfeld die Veranstalter ob ihres Unvermögens zu kritisieren, die Lautstärke-Auflagen niemals einhalten zu können und somit das gesamte Festival in Frage zu stellen, kann nur als eine Absage an die Wiesbadener Jugendkultur gewertet werden“, kritisiert Angor. „Damit wird das gesamte Schlachthofteam an den Pranger gestellt, nur weil die Beschwerden von einigen Anwohnern als absolut gesetzt werden. Dort, wo Leben stattfindet, kann es mitunter auch mal geräuschvoller zugehen und wenn junge Menschen am Wochenende zusammenkommen, um ein Festival zu feiern, sollte man auch mal an seine eigene Jugend zurückdenken.“

Wir GRÜNE sind glücklich, dass das Schlachthofgelände von den jungen Menschen dieser Stadt angenommen wird und dass genau dort urbanes Leben stattfindet. Über die Sinnhaftigkeit einer Auflage, die vorschreibt, die Lautstärke der Musik schon ab 20 Uhr um die Hälfte zu drosseln, muss in der Stadtpolitik gesprochen werden: Sie ist weltfremd und nicht nachvollziehbar. Sie bedeutete ja auch das Aus für andere Feste in Wiesbaden – egal ob Wilhelmstraßenfest, Weinfest auf dem Schlossplatz oder Stadtteilfeste. „Um 20 Uhr sollten Grundschulkinder im Bett sein, aber selbst diese dürfen oftmals am Wochenende mal länger aufbleiben“, meint Angor augenzwinkernd.

Dorothea Angor - Frank Schuster
 
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