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Kastel: Hecke am Rathenauplatz ist von den Fachbehörden zu bewerten

Naturschutzrechtlicher Status

Grünflächendezernentin Zeimetz weist den Vorwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen entschieden zurück, dass die Vorplanung des Stadtplanungsamtes für die Neugestaltung des Rathenauplatzes in Kastel durch die städtischen Gremien „gedrückt“ worden sei.

„Es ist doch nahe liegend, dass die Landeshauptstadt Wiesbaden die Möglichkeit, die bereitstehenden Mittel in Höhe von rund 75.000 Euro durch die Aufnahme des Vorhabens als Projekt des Regionalparks Rhein-Main zu verdreifachen, gerne genutzt hat, und daher die Vorplanung noch vor der Sommerpause in den Geschäftsgang gebracht hat“, so die Dezernentin. Das Thema Hecke habe zum damaligen Zeitpunkt noch gar nicht erörtert werden können, da sich die Vorplanung lediglich auf die Sitzstufen im Bereich der Promenade konzentrierte.

Durch die Gelegenheit, zusätzliche Mittel zu generieren, ergab sich die Chance, den gesamten Bereich der ehemaligen Brücke in den planerischen Fokus zu nehmen und damit den Bereich im Interesse des Stadtteils Kastel grundlegend aufzuwerten. Der Entwurf des Grünflächenamtes habe, dieser Intention folgend, zum Ziel, die beiden durch die ehemalige Brücke getrennten Teile der Eleonorenanlage mit Gräserbändern zu verbinden und somit die trennende Wirkung, die durch die Hecke gegeben ist, aufzuheben.

Obwohl eine Beratung und Beschlussfassung des Entwurfs im Ortsbeirat Kastel aufgrund des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung nicht mehr erforderlich war, hatte die Leiterin des Grünflächenamtes dem Ortsbeirat angeboten, den Entwurf in einem gemeinsamen Ortstermin zu erläutern. Dieser Termin fand am 27. September 2012 statt. Auch kam die Amtsleiterin dem Wunsch des Ortsbeirates nach, den Entwurf in der kurz darauf folgenden Sitzung des Ortsbeirates am 2. Oktober vorzustellen.

Der Entwurf wurde in dieser Sitzung in allen Einzelheiten breit diskutiert und mit einer großen Mehrheit ohne Änderungen beschlossen. „Bei dieser Sitzung war auch Herr Maritzen anwesend. Der Inhalt der Planung sollte ihm demnach umfassend bekannt gewesen sein“, so Zeimetz. Sie betont, dass die naturschutzrechtliche Frage durch die Fachbehörden zu entscheiden sei. Allerdings werde – solange die wasserrechtliche Genehmigung nicht vorliegt - von weiteren Rodungsmaßnahmen abgesehen. Kommunikationsbereitschaft bestehe zudem nach wie vor.

 
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