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Polizeipräsident ehrte zwei Studentinnen und einen Studenten für Hilfeleistung

„Sie haben wirklich alles richtig gemacht“, lobte Polizeipräsident Karl-Heinz Weber nach einem längeren Gespräch die drei jungen couragierten Zeugen am Mittwochnachmittag (17.10.2012) und überreichte ihnen jeweils eine Dankesurkunde. „Jeder von Ihnen hat absolut vorbildlich gehandelt, wie die Polizei sich das in solchen Fällen wünscht!“

Dabei waren sich die drei zunächst gar nicht sicher, was sie tun sollten, als sie am 12. Oktober 2012 nachts gegen 00:35 Uhr laute Schreie in der Hindenburgstraße hörten. (Wir berichteten) Weil sich die Schreie wirklich ernst und nicht wie das Grölen von Betrunkenen anhörten, beschlossen ein Student und eine Studentin (beide 25 Jahre) sowie eine weitere Studentin (22 Jahre) sofort zu helfen. Zunächst bemerkten sie zwei Gestalten, einen Mann und eine Frau, auf der Wiese eines Hauses in der Hindenburgstraße liegend. Die Frau schrie immer wieder auf.

Bevor sich die drei der Wiese näherten, rief der 25-jährige Student die Polizei per Notruf 110 zu Hilfe. Dann rief er die ganze Zeit laut in Richtung des Mannes: „Lassen Sie die Frau los! Die Polizei kommt gleich!“ Schließlich ließ der Täter die Frau los und entfernte sich.

Die beiden Studentinnen kümmerten sich um das schwer verletzte und blutende Opfer, eine 41-jährige Frau, und redeten ihr gut zu, während der Student in sicherem Abstand hinter dem Täter her lief und immer wieder rief „Bleiben Sie stehen, die Polizei kommt gleich!“ Dann kam auch schon ein Streifenwagen und nachdem der Student den Beamten zugewunken und ihnen den Täter gezeigt hatte, nahmen die Beamten den Mann fest.

Polizeipräsident Karl-Heinz Weber dankte den drei jungen Menschen für ihre Hilfe, denn seiner Erfahrung nach, auch als Landesvorsitzender des WEISSEN RINGES, weiß er, dass sie nicht nur vorbildlich, sondern sogar in idealer Weise oder lehrbuchmäßig gehandelt haben. Sie haben nicht weggehört, sie haben hingeguckt, sofort die Polizei gerufen und diese gut unterrichtet, sie haben sich um das Opfer gekümmert und sie haben den Täter im Auge behalten, ohne sich selbst in Gefahr zu begeben.

Außerdem haben sie durch lautes Rufen die ganze Zeit Öffentlichkeit hergestellt. Andere Passanten (es gab einige, die während der Tat und während der Aktion der Studenten den Tatort passierten) hätten auch noch helfen können, was aber leider (hier endet der Idealfall) nicht geschah. Der Täter, bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, kam in Haft.

 
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