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Kostheim braucht keine neue Brücke über den Main

Aus dem Rhein-Main- Anzeiger erfuhr Kostheims Ortsvorsteher und CDU Vorsitzende Stephan Lauer, dass „Hessen mobil“ die Erneuerung der alten Kostheimer Mainbrücke plane, damit in Zukunft auch Sondertransporte und Schwerstverkehr diese nutzen können.

Die Belastung durch Schwere LKW ist heute schon zu hoch, sprach sich Lauer gegen eine Erhöhung der Traglast dieser Verbindung aus. Auch wenn es sich hier um eine Bedarfsumleitung der A 60/671 und um eine Bundesstraße handelt, müsse man bedenken, dass die Straße sowohl in Gustavsburg wie auch in Kostheim mitten durch den Ort verlaufe, der schon heute übermäßig durch schwere LKW befahren werde.

Die Bedarfsumleitung sei schon seit Jahren nicht mehr genutzt worden, allerdings würden die Schilder viele ortsundkundige LKW Fahrer in die Orte mit teilweise engen Gassen locken. Wie man am Beispiel der Theodor-Heuß-Brücke sehen könne, wäre ein LKW Fahrverbot auf einer Bundesstrassenbrücke durchaus möglich, gab Lauer zu bedenken.

Dies hat auch der Kostheimer Ortsbeirat schon mehrfach parteiübergreifend für die Mainbrücke gefordert, jedoch von den Landesbehörden immer wieder ablehnende Antworten wegen der Bedarfsumleitung erhalten. Es ist doch heute nicht mehr zeitgemäß, bestehende Bundesstraßen durch Ortskerne weiter auszubauen, meinte Stephan Lauer. Vielmehr müsste man prüfen, ob man die Straßenverbindung der Bundesstraße nicht aus beiden Orten herauslegen kann, zumal man ja für die Bauzeit sowieso eine Behelfsbrücke errichten will.

Dann wäre es doch nur richtig, die heutige Brücke nur noch für den Busverkehr, Radfahrer und Fußgänger freizugeben, statt einer Behelfsbrücke eine Ortsumgehung mit neuer Mainbrücke zu errichten. Somit
wäre allen gedient und man könne die eingesparten Kosten für die Behelfsüberführung in die Umgehung stecken.

Ansässige Firmen in Kostheim und Gustavsburg hielten sich vorbildlich an ihre freiwillig gegebenen Versprechen, die Mainbrücke nicht zu nutzen um die Anwohner vor zusätzlichem Lärm und Verkehr zu bewahren, lobte Lauer die Firmen SCA und CTM. Da brauche man nicht „Hessen Mobil“ um den Verkehr dann wieder in den Ortskern zu holen.

(Stephan Lauer)
 
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