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Industriepark: Nur externer Gutachter kann Überflugrisiko neutral ermitteln

Magistrat folgt endlich dem Vorschlag der GRÜNEN

„Na endlich, das hätte man auch gleich haben können!“, kommentiert die GRÜNE Fraktionsvorsitzende und OB-Kandidatin Christiane Hinninger die Entscheidung des Magistrats, die Risikoanalyse zum Überflug des Industrieparks Kalle-Albert/InfraServ durch US-Militärmaschinen nun doch bei einem unabhängigen Sachverständigen in Auftrag zu geben. „Das ist genau das, was wir GRÜNEN im Umweltausschuss ursprünglich beantragt hatten, was aber von der CDU/SPD-Koalition abgelehnt wurde.“

Laut einem Pressebericht wird nun nicht, wie von Schwarz-Rot beschlossen, das Kölner Luftwaffenamt unter Einbindung des Bundesverkehrsministeriums die Risikoanalyse erstellen, sondern eine neutrale Schweizer Fachfirma. Das Verteidigungsministerium, dem das Luftwaffenamt unterstellt ist, lehnte das Ansinnen von Schwarz-Rot ab und begründete seine Absage damit, dass es den Flugbetrieb des US-Airfields Erbenheim genehmigt habe und deshalb keinen Anlass zu einer Risikoprüfung sehe. Die GRÜNEN sehen darin eine bornierte Haltung.

„CDU und SPD hätte klar sein müssen, dass vom Luftwaffenamt nie und nimmer eine unabhängige Analyse zu erwarten gewesen wäre,“ so Hinninger. Sie vermutet, dass dies von der CDU auch gar nicht gewollt war und die SPD mal wieder nachgegeben hatte. Durch die Fakten sei man nun eines besseren belehrt worden.

Ronny Maritzen, GRÜNER Stadtverordneter und Vorsitzender des Umweltausschusses, erinnert daran, dass das Luftwaffenamt bereits im vergangenen Jahr den Antrag von Stadt und InfraServ abgelehnt habe, den Industriepark in die Liste der überfluggeschützten Flächen aufzunehmen – obwohl eine Vielzahl der Anlagen auf dem Gelände der Störfallverordnung unterliegen und dort jede Menge giftige und entzündbare Stoffe lagern und verarbeitet werden.

„Das Airfield liegt in unmittelbarere Nachbarschaft zu einem Chemiestandort und nur acht Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, mitten in einem dicht besiedelten Gebiet – und die Zahl der US-Flüge steigt“, so Maritzen. „Wir müssen endlich Klarheit über die Risiken erlangen.“

Christiane Hinninger - Frank Schuster - Ronny Maritzen

 
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