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Endlich Geld für einen Radverkehrsplan

GRÜNER Antrag nach fast einem Jahr in der Umsetzung

„Wir freuen uns sehr, dass die Anregungen aus unserem Antrag vom vergangenen Mai Eingang in die Vorlage des Dezernats gefunden haben. Endlich wird das Verkehrsdezernat ein Planungsbüro mit der Erstellung eines Radverkehrskonzepts für Wiesbaden beauftragen.

Das wird auch allerhöchste Zeit!“, kommentiert Claus-Peter Große, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Rathausfraktion, die in der letzten Magistratssitzung verabschiedete Sitzungsvorlage der Verkehrsdezernentin Möricke.

Die GRÜNEN hatten in der Stadtverordnetenversammlung vom 10. Mai 2012 gefordert, „ein Radverkehrskonzept mit breiter öffentlicher Beteiligung von einem erfahrenen Planungsbüro erstellen zu lassen“. Anschließend sind in dem Antrag verschiedene Bestandteile des Konzepts aufgeführt, welche die Koalition im Beschluss übernommen hat.

„Einige Aspekte unseres Antrags vermissen wir aber noch in der aktuellen Vorlage“, so Claus-Peter Große. „So legen wir besonderen Wert darauf, dass die Radfahrenden nicht als homogene Gruppe gesehen werden. Das bedeutet, dass neben etwas langsameren und besonders sicheren Radverbindungen auch immer schnelle und direkte Wege ausgebaut werden müssen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es immer mehr E-Bikes in der Stadt gibt.

Außerdem brauchen wir einen Ansprechpartner für Radfahrende in der Verwaltung („Fahrradbüro“) und ganz wichtig: Wir müssen eine Zielgröße für den Radverkehrsanteil (Modal Split) definieren. Unser Vorschlag liegt bei 15 Prozent bis spätestens zum Jahr 2020. Das ist eine Zielgröße, die in anderen Städten bereits erreicht ist und die mit dem notwendigen Engagement auch in Wiesbaden problemlos erreicht werden dürfte.“

(Claus-Peter Große - Carola Pahl)

 
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