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GRÜNE fordern Rhön AG zum Umdenken auf

HSK Sanierung darf nicht zu Lasten der Beschäftigten erfolgen

„Wenn Herr Lorenz (CDU) die Leistungen der Geschäftsführer der Rhön AG als „atemberaubend“ bei der Sanierung der HSK-Kliniken bewertet, so wie es in der Tagespresse zu lesen ist, muss ich konstatieren, atemberaubend ist nur, wie die Geschäftsführer der Rhön AG mit den Beschäftigten der HSK und DKD und deren Rechten umgehen“ äußert sich Sibel Güler, gesundheitspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Rathaus, zu den aktuellen Presseberichten.

Herr Goßmann (SPD) hingegen bezeichnete als zuständiger Dezernent und Vertreter der Stadt Wiesbaden im Aufsichtsrat der HSK, das erste Jahr der Zusammenarbeit mit der Rhön AG als „schwierig“. „Schon hier wird deutlich, dass die Koalitionspartner uneins im Umgang mit der Rhön AG sind.

Diese Uneinigkeit wird offensichtlich durch die Geschäftsführer der HSK ausgenutzt, um gegen die Beschäftigten zu agieren. Hier fehlen richtungsweisende Worte und Forderungen der großen Koalition an den Minderheitsgesellschafter. Denn immerhin ist die Stadt Wiesbaden Mehrheitseigentümerin der HSK und nicht aus ihrer Verantwortung ihr gegenüber entlassen“, so Güler weiter.

„Wenn sich Arbeitsgerichtsverfahren häufen, Beschäftigte der HSK Service GmbH offensichtlich zu Leiharbeitsverträgen gezwungen werden und die Gewerkschaft Ver.di sich in einer mehrseitigen Presseerklärung klagend über die aktuellen Verhältnisse in den HSK Kliniken und der DKD äußert, dann ist das nicht im positiven Sinne atemberaubend, sondern ein klarer Beweis, dass die Rhön AG einen massiven Angriff auf die Beschäftigten fährt und die HSK Kliniken völlig ohne Sinn und Verstand sanieren will.

Die Beschäftigten der HSK und der DKD stellen das Herz und die Seele beider Kliniken dar. Eine auf ihrem Rücken durchgeführte Sanierung schadet letztendlich aber allen“, so Güler abschließend.

(Matthias Schulz)
 
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