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Verantwortungsvoller Umgang mit den neuen Medien

GRÜNE fordern Medienkompetenzzentrum

„Der jüngste Facebook-Skandal aggressiven Mobbings gegen junge Frauen, auch aus Wiesbaden und Mainz, verdeutlicht einmal mehr, dass der verantwortungsvolle Umgang mit dem Medium Internet auch oder gerade von Jugendlichen häufig noch erlernt werden muss“, ist Sibel Güler, Stadtverordnete der GRÜNEN im Wiesbadener Rathaus, überzeugt.

„Hierzu ist es dringend nötig, dass die Anstrengungen von Schulen, dem Amt für Soziale Arbeit und der Polizei in einem Medienkompetenzzentrum gebündelt und koordiniert werden“, fordert Güler weiter.

Und: „Der verantwortungsvolle Umgang mit den neuen Medien muss auch in den Schulen gelehrt werden. Diese brauchen aber Unterstützung mit Know-how, Personal sowie Hard- und Software. Hier sind die Stadt und das Land Hessen gleichermaßen gefordert“, unterstreicht Güler ihre Position.

In dem jüngsten Fall des Cybermobbings wurden minderjährige Mädchen durch die Veröffentlichung privater freizügiger Bilder durch Dritte verunglimpft und bloßgestellt. Die Bilder wurden teilweise mit den Identitäten der jungen Frauen verknüpft, was dazu führt, dass eine breite Öffentlichkeit Einblick in äußerst private Bereiche der jungen Frauen bekommt.

„Um dieser besonders grausamen und sozial isolierenden Form des digitalen Angriffs entgegen wirken zu können, ist präventives Handeln durch Aufklärung unumgänglich“, erklärt Güler. „Kinder und Jugendliche müssen erst einen selbstbestimmten und sozial verantwortlichen Umgang mit dem Internet erlernen, um die Folgen bei der Verbreitung persönlicher und fremder Bilder und Daten im Internet für sie und andere einschätzen zu können.

Bei der Verbreitung von privaten oder ehrverletzenden Bildern wie in diesem Fall, ist offensichtlich den Tätern nicht klar, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, in dem sie sich hinter Pseudonymen verstecken können. Durch die Veröffentlichung derartiger Bilder können Straftaten begangen werden, welche folgerichtig zu strafrechtlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen führen werden", so Güler abschließend.

(Matthias Schulz)
 
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