Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Geschäftsanzeigen und Empfehlungen aus der Region
AKK Zeitung
E-Mail PDF

Siebzig Kastanien auf der Maaraue killen...

...NEIN! sagt die AUF-Fraktion im Ortsbeirat.

Erklärung der AUF-Fraktion Kostheim zur Lesselallee auf der Maaraue: „In Vertrauen auf Gott und Grünflächenamt" AUF kritisiert Hauruck-Methoden im Ortsbeirat und spricht sich gegen vorzeitiges Fällen der Kastanien aus

Die AUF-Fraktion im Kostheimer Ortsbeirat wird die Entscheidung, die Kastanien in der Lesselallee zu fällen und durch Flatterulmen zu ersetzen, nicht mittragen. Sie bleibt bei ihrer Forderung, den alten Baumbestand solange wie möglich zu bewahren. „

Natürlich muss man dabei in Kauf nehmen, dass die Allee aufgrund der Krankheit einzelner Bäume ihren Alleencharakter verliert", erklärte Fraktionssprecher Frank Porten. Dass sich eine Landschaft mit der Zeit verändere, könne aber kein Grund sein, mehr als siebzig alte Bäume voreilig abzuschlagen.

„Die mächtigen, alten Kastanien sind von unschätzbarem Wert," betonte Porten. Sie seien von Bedeutung für das Klima, sie spendeten Schatten, böten Vögeln und Insekten ein Zuhause. Auch bei der Reduzierung von Lärm käme den alten Bäumen eine wichtige Aufgabe zu - die sei gerade angesichts des Containerhafens nicht zu unterschätzen.

Das Argument der Ortsbeiratsmehrheit, man müsse auch für nachfolgende Generationen eine Allee schaffen, hält der AUF für absurd: „Wieso muss man mehr als siebzig Bäume abschlagen, um eine Allee zu pflanzen?" fragte Porten.

Alternative Alleenstandorte gäbe es genug, zum Beispiel entlang der Lache sei eine Allee vorstellbar. Er bedauerte, dass es nicht mehr möglich ist, im Ortsbeirat eine Diskussion darüber zu führen: „Das Grünflächenamt kommt, erzählt von der Flatterulme und -zack! - Abstimmung", kritisierte Porten das Verfahren.

AUF und SPD hatten sich Bedenkzeit gewünscht und beantragt, die Entscheidung über die Allee in die Juni-Sitzung zu vertagen. Dieser Antrag wurde von der Mehrheit abgelehnt. „Ein Hauruck-Verfahren", ärgert sich Porten.

Das findet er nicht nur rücksichtslos gegenüber der Opposition: „So mancher hatte noch nie von einer Flatterulme gehört, der Vorschlag lag neu auf dem Tisch. Doch anstatt sich noch ein wenig zu informieren, wurde ohne Not und ohne Bedenken der Beschluss gefasst - im Vertrauen auf Gott und Grünflächenamt." Das sei nicht nur für die Kastanien katastrophal: „Um Vorschläge vom Amt abzunicken, braucht es keinen Ortsbeirat."

(Frank Porten)

Wir meinen: Eine "Flatterulme" was ist das bitte? - Idee schnell wegflattern lassen...

 
Regionale Werbung

Diese Frage stellt sich

Warum ist von 21:00 bis 05:00 Uhr Ausgangssperre?

- Weil in dieser Zeitspanne das Virus ganz besonders gefährlich und hinterhältig ist...

(Zumindest will man uns das einreden, gelle...)

Neueste Nachrichten