Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Geschäftsanzeigen und Empfehlungen aus der Region
AKK Zeitung
E-Mail PDF

Rentsch und die Stadtbahn – Wenn Kompetenz entgleist

UFW fordert maßvollen Umgang

Am 24.09.1998 hat die Stadtverordnetenversammlung in einem Grundsatzbeschluss die Einführung eines Stadtbahnsystems für Wiesbaden beschlossen. Bald 15 Jahre sind vergangen und in Wiesbaden ist noch keine Schiene verlegt worden.

Es wurden unzählige Beschlüsse und Berichte erarbeitet und stundenlange hitzige Debatten geführt. Ebenso haben Kommune und Land fortwährend die Realisierbarkeit geprüft und sich bemüht objektive Zahlen vorzulegen - ein Interview und ein Fax von Verkehrsminister Rentsch sollen aber nun die Stadtbahn endgültig auf Eis legen.

„Es ist doch offensichtlich, dass Herr Rentsch über sein Amt nochmal die FDP-Muskeln spielen lassen will, um von der drohenden politischen Bedeutungslosigkeit seiner Partei abzulenken.

Sich in dieser Sache so stur und beratungs- und informationsresistent zu zeigen, zeugt von mangelndem Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit.

Die Bürgerinnen und Bürger müssen diese Mätzchen ertragen und wundern sich zu Recht über fehlenden Anstand in der Politik.“ – so stellvertretender UFW-Fraktionsvorsitzender Christian Bachmann

Die FDP habe 15 Jahre lang die Stadtbahn blockiert und würde es gerne noch weitere 20 Jahre tun. Diese einsilbige Haltung sei unverantwortlich – Herr Rentsch habe mit seinen Äußerungen als Verkehrsminister nur polarisieren wollen und die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung damit vor den Kopf gestoßen.

„Nur weil Rentsch bald nicht mehr im Glashaus sitzt, wirft er jetzt mit Steinen.“ - so Bachmann abschließend.

(Christian Bachmann)

 
Regionale Werbung

Gerade aus dem Ticker

Diese Frage stellt sich

Welches Kino hat keine Sitzplätze, keine Soundanlage und noch nicht einmal eine große Leinwand?
-  ...das Daumenkino!

Romantische Lyrik des Tages

ES ist die Stunde zwischen
Nachmittag und Abend.
Die Sonne sendet Kupferstrahlen.

Als Kind war es mir der
Halbabend.
Da spührte ich jene gesuchte
Geborgenheit;
Wenn die Angst vor dem Morgen
Noch nicht da war.

Noch heute fühle ich dieses
Kupfergefühl.

Meine Liebe ist ganz aus Licht.
Es ist ihre Präsenz deren
Kupferglanz
Sich in meinen Tränen bricht.

Sie durchstrahlt meinen Körper
Mit Trost und Wärme.
Wie eine liebende Berührung,
Aus der Vergessenheit.

(Stefan Simon)