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Schluss mit dem nächtlichen Hubschrauberlärm

GRÜNE beantragen Nachtflugverbot am Erbenheimer Airfield

„Sehr viele Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger werden derzeit massiv im Schlaf gestört, da die in Erbenheim stationierten US-Streitkräfte im Mai damit begonnen haben, über dem Stadtgebiet Nachtsichtübungsflüge bis weit nach Mitternacht zu absolvieren.

Der schwarz-rote Magistrat redet sich damit heraus, es seien ihm die Hände gebunden – dabei sind Nachverhandlungen mit der US-Army durchaus möglich!“, erklärt Christiane Hinninger, Fraktionsvorsitzende der Wiesbadener GRÜNEN.

Um die Wiesbadener Bevölkerung vor den gesundheitlichen Risiken durch nächtlichen Fluglärm zu schützen, werden die GRÜNEN in der kommenden Stadtverordnetenversammlung einen Antrag stellen. Darin fordern sie den Magistrat auf, unverzüglich alle möglichen Schritte – z.B. durch vertragliche Vereinbarungen – zu unternehmen, um auf die US-amerikanischen Streitkräfte einzuwirken, am Airfield Erbenheim ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr einzuhalten.

Hinninger: „Der Magistrat muss die Gespräche mit der US-Army intensivieren. Er muss auf allen Ebenen und mit mehr Engagement und Vehemenz  für das Ruhebedürfnis der Bürgerinnen und Bürger eintreten. Einfach nur die Hände in den Schoß legen und die Situation zu beklagen reicht nicht.“  

„Es kann doch nicht sein“, ergänzt der GRÜNE Umweltausschussvorsitzende Ronny Maritzen, „dass am Frankfurter Flughafen ein – wenn auch zeitlich eingeschränktes – Nachtflugverbot ab 23 Uhr herrscht, in Erbenheim aber im Mai und im August die Motoren der Hubschrauber an zwei Tagen in der Woche bis 1.30 Uhr und im Juni und Juli sogar bis 2 Uhr rattern!“

Einer Studie des Bremer Epidemiologie-Professors Eberhard Greiser zufolge berge vor allem nächtlicher Fluglärm erhebliche gesundheitliche Risiken, bis hin zu tödlich verlaufenden Krankheiten. Wer im Schlaf gestört werde, habe ein höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Krankheiten, Demenz, Alzheimer, Diabetes, Psychosen, Schizophrenie, Depression und sogar Krebs zu erkranken.

„Die Lärmbeeinträchtigung der Anwohner ist jetzt schon enorm und sie wird zunehmen“, so Maritzen. Denn im Zuge der Verlagerung des Europäischen US-Heereshauptquartiers von Heidelberg nach Wiesbaden wurden 13 Black Hawk-Hubschrauber in Erbenheim stationiert. Nach einer Prognose des Umweltamts wird sich die Zahl der jährlichen Flugbewegungen von bislang 10.000 auf bis zu 12.000 erhöhen.

(Christiane Hinninger - Ronny Maritzen - Frank Schuster)

Frage: Erbenheim, wo liegt das? In den USA?

 
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