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Sachverständigenrat der Bundesregierung lehnt Fracking ab!

FREIE WÄHLER fordern klare Aussagen von Merkel und Bouffier

"Seit Monaten weisen wir auf die Risiken und Gefahren durch den Einsatz von Fracking hin und sehen unsere Haltung durch den Bericht des Umweltbundesrates mehr als bestätigt", so Walter Öhlenschläger, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER Hessen.

"Von CDU und FDP erwarten wir eine sofortige Klarstellung, ob sie dem Rat der Expertenkommission folgen oder Grundwasser und Umwelt bislang unerforschten Gefährdungen aussetzen wollen". Energiegewinnung durch Fracking ist für die FREIEN WÄHLER eine Investition in die Vergangenheit. Neben den unabsehbaren Folgen für die Umwelt, würden endliche Vorräte aufgebraucht und den nachfolgenden Generationen entzogen.

"Wenn wie im vorliegenden Fall, die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission nur die geringsten Zweifel an der Unbedenklichkeit und Sinnhaftigkeit von Fracking hegt, dann muss sofort Abstand vom kommerziellen Einsatz der Chemikalien-Fördermethode genommen werden", wiederholt Öhlenschläger die seit Monaten klare Position der FREIE WÄHLER Hessen.

Solange allerdings die Betreiber von Frackinganlagen weder die zum Einsatz kommenden Chemikalien bekannt geben noch die bereits bekannt gewordenen Schäden an Grundwasser und Umwelt lückenlos aufgeklärt sind, räumen die FREIEN WÄHLER Fracking absolut keine Chance ein.

Die von EU-Kommissar Oettinger ins Gespräch gebrachte europaweite Regelung sieht der Landeschef der FREIEN WÄHLER eher als Treppenwitz. Es bleibe wohl ein Geheimnis des EU-Kommissars, wie er den Einsatz von Fracking regeln wolle bevor die Risiken überhaupt bekannt seien. Öhlenschläger dazu: "Statt zu viel Gehirnschmalz in eine rückwärtsgewandte Technologie zu investieren muss die Erforschung neuer Speichertechnologien forciert werden".

„Bei der Kommunalwahl im Jahr 2011 haben uns die Bürgerinnen und Bürger erneut zur drittstärksten politischen Kraft in Hessen gewählt. In den kommenden Wochen werden wir unsere mehr als 1.500 Mandatsträger in Hessen mobilisieren und uns für ein Frackingverbot noch vor dem Wahltag am 22. September einsetzen", so Walter Öhlenschläger abschließend.

 
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