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Keine Kellerkinder am Geschwister-Stock-Platz!

„Die Pläne für den Neubau der Kita Geschwister-Stock-Platz sind wirklich kein Grund zum Jubeln, hier werden die Interessen der Kinder klar hinten angestellt“, erklärt Karl Braun, sozialpolitischer Sprecher der Wiesbadener Stadtverordnetenfraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN. Das einzig Positive sei, dass die Kita an ihren angestammten Platz wiedererrichtet werden solle.

Es sei aber ein Unding, Kinderbetreuung im Keller vornehmen zu wollen, weil das Gebäude sonst angeblich wichtige Blickachsen verstelle. Vorgesehen sei, das Gebäude bis zu 4,20 Meter ins Erdreich zu versenken und aufgrund nicht eingeplanter Seitenfenster lediglich über Fenster zu einem Innenhof mit Tageslicht zu versorgen.

Die Krippenkinder hingegen würden in einem Glaskasten untergebracht, der sich wie ein Treibhaus aufheizen wird. „Die Koalition vertut hier die Chance einen vorbildlichen, kindgerechten Bau zu planen und somit ein Zeichen für mehr Familienfreundlichkeit setzen“, so Braun weiter.

Dass es keine Umgrenzung der Kita geben solle, sei überdies völlig indiskutabel. „Kinder brauchen einen erkennbar abgegrenzten Bereich und fremde Personen dürfen nicht ohne Weiteres auf das Betreuungsgelänge gelangen“, so Braun.

„Der Umgang mit der Kita Geschwister-Stock-Platz inklusive der aktuellen Planung ist ein Trauerspiel und Ausdruck für einen Mangel an Kinderfreundlichkeit bei den politischen Entscheidungsträgern“, erklärt Christiane Hinninger, Fraktionsvorsitzende der Wiesbadener GRÜNEN.

Die Überbetonung des Denkmalsschutzes ausgerechnet in diesem Fall sei auffällig. Dies insbesondere, wenn man sich vor Augen halte, wie der Denkmalschutz ignoriert wird, wenn wirtschaftliche Interessen im Spiel sind, meint Hinninger mit Verweis auf die Präsentation von Luxuskarossen auf dem Bowling Green. „Aber hier gehe es ja „nur“ um Kinder und da glaube man wohl sich schadlos halten zu können“, so Hinninger abschließend.

 
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