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Wiesbadener OB spielt Berufs-Feuerwehrmann


Eine 24-Stunden-Schicht hat Wiesbadens Oberbürgermeister hinter sich: Von Dienstagmorgen, 9 Uhr, bis Mittwochmorgen, 9 Uhr, war er mit der Mannschaft der Wiesbadener Berufsfeuerwehr im Einsatz.

Der OB wörtlich: „Mit dem Amtsantritt am 2. Juli habe ich die städtische Feuerwehr in mein Dezernat übernommen. Deshalb war es mir sehr wichtig, die Feuerwehrleute besser kennenzulernen – und zwar nicht in einer nüchternen Besprechung, sondern in Aktion“, sagt Gerich. „Beim gemeinsamen Einsatz konnte ich mir ein realistisches Bild von ihrer Arbeit und ihren Bedürfnissen machen. Und das muss ich auch, wenn ich ein guter Feuerwehrdezernent sein will.“

Los ging es am Dienstag, 27. August, Punkt 9 Uhr: Harald Müller, seit Juli 2012 Leiter der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, hat den Oberbürgermeister auf der Feuerwache 1 im Kurt-Schumacher-Ring empfangen und ihn mit den Kolleginnen und Kollegen bekannt gemacht, mit denen er einen Tag lang zusammenarbeiten sollte.

Zwei Minuten nach Dienstantritt musste die Mannschaft schon ausrücken – der Start in einen abwechslungsreichen und anstrengenden Tag für die Feuerwehrleute, denn 24-Stundendienst bedeutet unter anderem: Dienst mit der Wachabteilung absolvieren, bei Einsätzen in Schutzkleidung mit dem Feuerwehrauto ausrücken, Notrufe in der Leitstelle entgegennehmen, an Schulungen und Einsatzbesprechungen teilnehmen und schließlich im Ruheraum darauf hoffen, dass es eine ruhige Nacht wird.

Neu war Gerich das nicht: Aus seiner aktiven Zeit kennt er den Einsatzdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr. Er ist der erste Oberbürgermeister und zuständige Dezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, der die Brandbekämpfer auf diese Weise begleitet hat.

Der Oberbürgermeister hat einen guten Eindruck davon bekommen, was die rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiesbadener Feuerwehr jeden Tag leisten. Immerhin war der OB fünf Stunden lang im Schiersteiner Hafen im Einsatz, um gemeinsam mit Feuerwehr, DLRG und Wasserschutzpolizei einen Ölteppich einzudämmen und zu entsorgen.
 
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