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Aus alten Polizeiuniformen werden moderne Taschen


Als die blauen Uniformen bei der Polizei Rheinland-Pfalz eingeführt und die alten grünen Uniformen nach und nach wieder zurückgegeben wurden, fragte sich Heike Rowohlt, eine Mitarbeiterin im Polizeipräsidium Mainz, was passiert eigentlich mit den alten Uniformen?

Und sie hatte eine Idee: Warum nicht Taschen daraus anfertigen lassen? Mit einer bekannten Designerin, Christiane Kolb, waren schnell einige Ideen entwickelt und mit der gpe (Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen, Mainz) ein idealer Partner gefunden, der in seiner Näherei die Ideen umsetzen oder ideenreich weitergestalten konnte.

Nachdem die Staatssekretärin Heike Raab vom Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, der Direktor der Bereitschaftspolizei Klaus Werz (als „Uniformlieferant“) und der Polizeipräsident Karl-Heinz Weber für die Ideen begeistert werden konnten, wurde das Logo "UniTP" (auf dem „i“ befindet sich ein stilisiertes Blaulicht) von der Ideengeberin und einem Polizeibeamten entwickelt.

Am 10. September war es dann soweit. Das gemeinsame Projekt und die ersten Taschenmodelle sollten in einer kleinen Modenschau vorgestellt werden.

Staatssekretärin Heike Raab und Polizeipräsident Karl-Heinz Weber freuten sich über die Vielseitigkeit der Polizei und lobten Heike Rowohlt, die persönliche Mitarbeiterin des Polizeipräsidenten, zu dieser genialen und „integrativen“ Idee:

•    die Wiederverwendung und Nutzung der alten Uniformen,
•    die Unterstützung der gpe-Näherei, in der Personen mit psychischen Erkrankungen beschäftigt werden,  
•    die Unterstützung von karitativen Einrichtungen wie dem WEISSEN RING oder der Polizeistiftung mit dem erzielten Überschuss nach Abzug der Herstellungskosten.

Präsentiert wurden in einer kleinen Modenschau mehrere Taschenmodelle aus Tuchrock (dem grünen Jackett), aus knallgrünen Regenjacken und aus schwarzen Lederjacken. Zum Vergleich zeigten sich eine Polizeibeamtin im grünen Einsatzanzug und ein Beamter in der alten Uniform und erklärten die Herkunft der in den Taschen verwendeten Teile.

Wichtiger Hinweis:
Bereits kurz nach der ersten Vorstellung waren die fertigen Taschen ausverkauft!
Die Näherei, in der die Produktion jetzt anläuft, wird monatlich etwa 40 bis 50 Modelle herstellen können. Die nächste Lieferung dauert noch einige Zeit.

Taschen-Interessenten werden gebeten, sich über die Homepage der Polizei unter www.polizei.rlp.de über die Fortgang des Taschenprojektes zu informieren oder können sich an die Email-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wenden.
 
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