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Positive Resonanz für Spielplatzbetreuung

Sie agieren als Ansprechpartner für Kinder und Eltern, entfernen Glasscherben und anderen Unrat auf städtischen Kinderspielplätzen oder sind jetzt im Herbst mit der Laubentfernung beschäftigt. Die Rede ist von den Spielplatzbetreuerinnen und Spielplatzbetreuern, die seit April dieses Jahres auf neun Kinderspielplätzen im Stadtgebiet ihren Dienst tun. 

„Insgesamt sind wir mit dem bisherigen Verlauf des Projektes sehr zufrieden. Ein Teilziel des Projektes, die großen, stark frequentierten Kinderspielplätzen der Landeshauptstadt Wiesbaden mit geeigneten Spielplatzbetreuerinnen und Spielplatzbetreuern zu besetzen, konnte in der nun zu Ende gehenden Spielplatzsaison mit großem Erfolg umgesetzt werden“, so Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel.

Dieses positive Zwischenfazit bestätigen auch mehrere Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern, die im persönlichen Gespräch direkt vor Ort beziehungsweise per Brief oder Mail an die Verantwortlichen ihre guten Erfahrungen mit dem Spielplatzbetreuerinnen und Spielplatzbetreuern zum Ausdruck brachten.

Neben den Regelaufgaben konnten auch verschiedene Aktionen und Veranstaltungen unterstützt und durchgeführt werden. So können beispielsweise auf den betreuten Kinderspielplätzen Kleinspielgeräte wie Bälle, Tischtennisschläger oder Sandspielsachen ausgeliehen werden.

Auf dem Spielplatzgelände Eleonorenstraße in Kastel wurde Farbe und Pinsel ausgepackt und die Außenfassade des Spielplatzhäuschens neu gestaltet. Wo vorher Schmierereien die Fassade verschandelten, sind nun bunte Motive von spielenden Kindern zu bewundern.

Die Umsetzung der Malaktion wurde im Rahmen der „Woche des bürgerlichen Engagements“ mit Grundschulkindern des Kinder- und Jugendzentrums AKK durchgeführt.

Das Beschäftigungsprojekt Spielplatzbetreuung wird im Auftrag der Landeshauptstadt Wiesbaden vom Träger BauHaus Werkstätten Wiesbaden gGmbH durchgeführt. Noch bis Ende Oktober sind die insgesamt elf Spielplatzbetreuerinnen und Spielplatzbetreuer auf ihren Kinderspielplätzen eingesetzt.

Dann, wenn nicht nur die Tage merklich kürzer, sondern auch die Temperaturen unangenehm kühl werden, geht auch die Spielplatzsaison zu Ende.

Die zwölfmonatigen Arbeitsverträge der eingesetzten Spielplatzbetreuerinnen und Spielplatzbetreuer, die alle mit den BauHaus Werkstätten abgeschlossen wurden, laufen noch bis zum 31. März 2014. Bis zu dieser Zeit werden noch anstehende saisonale Arbeiten auf den Kinderspielplätzen durchgeführt.

Ein weiteres Ziel des Beschäftigungsprojektes ist die Vermittlung möglichst vieler eingesetzter Spielplatzbetreuerinnen und Spielplatzbetreuer in eine Anschlussbeschäftigung. Das BauHaus unterstützt hierbei mit einem an den individuellen Stärken und Fähigkeiten ausgerichtetes Bewerbungs- und Vermittlungscoaching.

Konkret geht es hierbei um Unterstützung beim Bewerbungsprozess, etwa bei der Optimierung vorliegender Bewerbungsunterlagen, der Suche nach potenziellen Arbeitgebern oder der Vorbereitung auf anstehende Vorstellungs- und Auswahlgespräche.

„Die eingesetzten Spielplatzbetreuerinnen und Spielplatzbetreuer haben in den zurückliegenden Monaten bewiesen, dass Sie regelmäßig, pünktlich und zuverlässig und dazu noch mit großem Engagement und Ehrgeiz einer verantwortungsvollen Tätigkeit nachgehen können“, betont der zuständige Bereichsleiter Marcus Gromotka von den BauHaus Werkstätten. „Jetzt gilt es, diese Vorzüge auch im Bewerbungsprozess aufzuzeigen und sich für potentielle Arbeitgeber interessant zu machen.“

 
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