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FREIE WÄHLER - Balsam für die Seele des Wählers

Plakatwahnsinn in Wiesbaden regulieren
FREIE WÄHLER Wiesbaden fordern Regulierung von Wahlplakaten

Besucher/innen und Anwohner/innen der hessischen Landeshauptstadt hatten vor etwa einen Monat nur ein Stadtbild von Wiesbaden – Plakatierungen weit und breit. Viele Bürger/innen äußerten ihren Unmut über die schon aggressiv anmutende Wahlwerbung in Wiesbaden.

Plakate sollen in erster Linie informieren und interessant gestaltet sein. Was informativ und was wirklich interessant ist, darüber lässt sich natürlich streiten. Es ist aber unbestritten, dass die Wahlplakate und überdimensionierten Profilbilder von Politikern an jedem Baum und an jeder noch so möglichen und unmöglichen Stelle den potenziellen Wähler/innen geradezu visuell genötigt haben und für alle Teilnehmer/innen des Straßenverkehrs irgendwann einfach nur lästig waren.

„Unabhängig davon, dass manche Parteien bereits viel zu früh ihre Plakate aufgehängt haben – dieses Chaos und Wirrwarr an Plakaten in diesem Jahr zeigt, dass eine Regulierung seitens der Stadt notwendig ist. Ich denke, dass parteiübergreifend die Meinung herrscht – weniger ist mehr.Ansonsten sieht man die Wahl ja vor lauter Plakaten nicht“ – so Christian Bachmann.

Wenn die Verantwortung bei der Stadt liegt, gäbe es keine „Plakatschlacht“ mehr, bis die „Munition“ in Form von Plakaten jeglicher Größe verschossen bzw. auch den letzten Baum verschandelt hat. Die FREIEN WÄHLER schlagen vor, sich an Regulierungen anderer Städte (z.B. Leverkusen) zu orientieren.

Die Stadt müsse einmalig eine systematische Zuteilung von Plakatierungsorten erstellen – und sie gegebenenfalls auch für die antretenden Parteien aufhängen. Ob für Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahl – für die Zukunft wäre eine angemessene Plakatierung gesichert.

Ob mit oder ohne Regulierung - das Stadtbild, der Müll und die zusätzliche Arbeit durch „vergessene“ und „falsch“ angebrachte Plakate und Kabelbinder – so oder so, die Stadt trägt in jedem Fall am Ende die Verantwortung. Das Vorstandsmitglied Ralph Pittel abschliend:"Eine geregelte Plakatierung wäre für alle Beteiligten ein weniger an Kosten und Arbeit – und sicherlich auch Balsam für die Seele des heiß umworbenen Wählers"

 
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