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Bebauungsplanentwurf „Setzling“ wird öffentlich ausgelegt


Von Mittwoch, 6. November, bis Donnerstag, 5. Dezember, liegt der Bebauungsplanentwurf für den Erbenheimer Planbereich "Setzling" öffentlich aus. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben damit die Möglichkeit, sich über die Inhalte der Planung im Raum für öffentliche Auslegungen im Verwaltungsgebäude des Dezernates für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Gustav-Stresemann-Ring 15, zu informieren.

Er ist montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Anregungen und Stellungnahmen zum Bebauungsplanentwurf können beim Stadtplanungsamt abgegeben werden. 

Zusätzlich stehen die Unterlagen zu dieser Bauleitplanung sowohl in der Ortsverwaltung Bierstadt, Poststraße 11a, als auch im Internet unter http://www.wiesbaden.de/auslegunghttp://www.wiesbaden.de/auslegung jederzeit während der Auslegungsfrist zur Ansicht zur Verfügung.

Die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Wiesbaden hatte am 10. Oktober die Aufstellung und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes für den Planbereich "Setzling" in Erbenheim beschlossen.

Das ungefähr 1,7 Hektar große Plangebiet grenzt im Norden an die Berliner Straße und im Osten an die westliche Bebauung entlang der Barbarossastraße. Im Süden folgt die Trasse der Gleisanlage zum Wiesbaden Army Airfield/Clay Kaserne und im Westen die Straße Zum Friedhof.

Mit dem neuen Bebauungsplan für den Bereich "Setzling" sollen die planungsrechtlichen Grundlagen für eine Neuordnung und Erhaltung der bestehenden Gärten geschaffen werden, sofern dies mit naturschutzfachlichen Belangen vereinbar ist.

„Planungsziel ist die Erhaltung des Gebietscharakters und der Funktionen des Landschaftsraumes. Insbesondere gilt es, die gärtnerischen Nutzungen, die in der Vergangenheit ohne die Basis bauleitplanerischer Absicherungen und landschaftsplanerischer Maßgaben entstanden sind, zu ordnen und ihre weitere Entwicklung durch bauordnungsrechtliche Vorgaben zu gestalten“, erläutert Stadtentwicklungsdezernentin Sigrid Möricke.

Eine bessere Einbindung des gesamten Gebietes in ein geordnetes Landschaftsbild sei mit der Planung ebenfalls vorgesehen. „Von den Gärten sollen keine Störungen auf den Naturhaushalt und den Erlebniswert der Landschaft ausgehen“, betont die Dezernentin.

 
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