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Dezernentin nimmt Ängste ernst

Geplante Klärschlammverbrennungsanlage: Beigeordnete Eder will unabhängiges Gutachten zur Ökobilanz einholen

Seit 2008 laufen die Vorbereitungen zur Planung und Genehmigung einer Klärschlammverbrennungsanlage in Mombach. Trotz zahlreicher umfassender Informationen in den politischen Gremien und der Öffentlichkeit wurden in den vergangenen Wochen  Fragen gestellt und Ängste artikuliert. „Ich nehme die Ängste der Bevölkerung und die geäußerten Bedenken ernst“, sagte Umweltdezernentin Eder.

Heute informierte sie über das weitere Vorgehen: Sie wird dem Umweltausschuss in einer öffentlichen Sondersitzung, die so schnell wie möglich stattfinden soll, vorschlagen, zur Frage der Ökobilanz einer Klärschlammverbrennungsanlage ein weiteres unabhängiges Gutachten einzuholen.

Die Gutachterinstitute sollen die Umweltbilanz der geplanten Anlage durchleuchten und auch die Sinnfälligkeit der Monoverbrennung und der Mitverbrennung überprüfen. Weiterhin will sie, dass die konkreten Fragestellungen des Gutachtens transparent und öffentlich in der Sondersitzung des Umweltausschusses zusammengestellt werden. Auch die Auswahl der Gutachter soll durch den Umweltausschuss erfolgen.

Das Umweltamt recherchiert derzeit fachlich geeignete Gutachterinstitute, die auch zeitnah zur Verfügung stehen, als Grundlage für die Auswahl durch den Umweltausschuss. Zusätzlich bietet auch das parallel laufende Genehmigungsverfahren die Möglichkeit, weitere und neue auftauchende Fragestellungen parallel zu klären.

Von der Thermischen Verwertung Mainz (TVM) GmbH hat sie die Zusicherung, dass die Aktivitäten zur Errichtung einer Klärschlammverbrennungsanlage solange ruhen, bis gutachterliche Klarheit besteht.

Die Grundlagen – u.a. die Zustimmung aller zuständigen Gremien – sind zwar gegeben, aber mir ist eine transparente Klärung von aufkommenden Fragen sehr wichtig, um den Menschen vorhandene Ängste nehmen zu können. Daher habe ich mich zu diesem Vorgehen entschlossen, sagt die Dezernentin.

 
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