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Polizeikonzept aufgegangen – Aufeinandertreffen rivalisierender Gruppen verhindert


Am Sonntag, fand das Bundesligaspiel 1. FSV Mainz 05 gegen Eintracht Frankfurt statt.

Um möglichen Auseinandersetzungen bei diesem Lokalderby vorzubeugen, hatte die Mainzer Polizei im Vorfeld das Gespräch mit Vertretern beider Fanclubs gesucht, ihre Strategie erläutert und entsprechend starke Kräfte aufgestellt.

Die Anreisephase verlief überwiegend ruhig. Sowohl am Steiger als auch am Bahnhof wurden die Gäste aus Frankfurt von der Polizei empfangen, per Lautsprecheransage auf die bereitstehenden Shuttlebusse hingewiesen und diese bis zum Stadion begleitet.

Problematisch hingegen wurde eine Aktion von circa 200 Frankfurter Fans, die sich ab 09:00 Uhr auf dem Parkplatz des Bruchwegstadions trafen, um dort zu picknicken. Als Mainzer Fans (circa 250 Personen) gegen 12:00 Uhr dorthin vordringen wollten, musste die Polizei ein Aufeinandertreffen beider Gruppen verhindern und sich dazwischen aufstellen.

Hierbei kam es zu Angriffen auf Polizeibeamte durch die Mainzer Fans in Form von Flaschen- und Pyrotechnikwürfen. Verletzt wurde in dieser Phase ein Mainzer Fan, fünf  Personen wurden in Gewahrsam genommen. Gegen sie wird wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt.

Außerdem wurden noch an anderen Stellen zwei weitere Personen, eine Person wegen Flaschenwerfens und eine wegen Vermummung und Zündens von Pyrotechnik, in Gewahrsam genommen. Während des Fußballspiels und in der Abreisephase kam es zu keinen weiteren Störungen.

Das Polizeiziel ein Aufeinandertreffen rivalisierender Gruppen zu verhindern wurde erreicht.
 
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