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Fritz Diehl - 30 Jahre exzellenter Mundart Kolumnist


Der geniale Perfektionist Fritz Diehl ist der „Primus inter Pares“ -Erster unter Gleichrangigen– für unübertreffliche Mundart-Glossen aus der hiesigen Region.

Die Mundart als Bodenständigkeit wird immer unverzichtbarer.  Das  stärkere Zusammenwachsen Europas und vor allem der Zuwachs an Menschen, die in ihrem Heimatland keine Überlebenschance mehr sehen, sollten die Bürger veranlassen, den muttersprachlichen Kontakt auch als Lebenselixier mit Leib und Seele zu pflegen.

„Weil mir’s uns in de Muddersprach beim Babbele e bisje leichter mache“ so eine von Fritz Diehl auf den Punkt gebrachte Äußerung, zu seinen glossistischen Mundart-Beiträgen.

Seine Ehrenbezeichnung „Kulturschaffender“ ist wahrlich nicht nur auf die für seine Heimatgemeinde dokumentierten Geschichtsbeweise über die mehr als 2000jährige Kasteler Geschichte zu beziehen.

Sie umschließt auch die Mundartpflege an Rhein und Main, die mit kleinen Abweichungen eine gewisse Zusammengehörigkeit in Alltagsgeschehen deutlich macht. Über 2000 Mundart-Kolumnen sprudelten bisher aus seiner Schreibmaschine.

Fritz Diehl ist stets am Puls des Zeitgeschehens von „Kassel“ und „Kostem“ mit allen schillernden Facetten. Chronist – Glossist – Visionär gehört zu seinem Charisma. Sein profundes Wissen und unerschöpflicher Einfallsreichtum kann „FD“ vortrefflich in „Mundart“ artikulieren.

Stark im  Ausdruck mit viel sprachlichem Witz und hintergründiger Ironie, sind seine Mundart-Beiträge. Auf Worte wie „Oikaafs-Gabelstapler“ für Einkaufswagen und „Bundes-Melkmaschine“ für den Finanzminister muss erst mal einer kommen, um mit der Sprache ein nachhaltiges Bild zu zeichnen.

Die Stärke seiner bravourösen Mundart-Kolumnen besteht auch in Vorgaben, die an irgendeiner Stelle verwirklicht wurden oder vielleicht noch werden. Eine seiner grandiosen Vordenker-Gaben hat sich realisiert.

Kulturpreisträger Fritz Diehl war auch der geistige Wegbereiter des „Kasteler Museumsufer“. Ein Privileg auf das er mit Fug und Recht stolz sein kann. Auch im kommenden Jahr ist mit 90 noch lange nicht Schluss!

Fritz Diehl wird weiterhin viel „Orientierendes“ den „Kasselern und Kostemern“ in seiner unübertrefflichen „Mundart“ mit auf den Weg geben.

(Herbert Fostel)
 
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