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Leihfahrrädern auch in Wiesbaden Platz geben

Das Mainzer Leihfahrradsystem hat sich offenbar sehr bewährt und wird ständig mehr genutzt. Die Landeshauptstadt auf der anderen Rheinseite tut sich allerdings sehr schwer mit diesem Thema, wie eine Presseerklärung der Stadtverordnetenfraktion Bündnis 90/Die Grünen beweist:

Stadt muss Projekt der Hochschule Rhein-Main unterstützen - „Wir begrüßen das vom AstA der Rhein-Main-Hochschule initiierte Fahrradverleihsystem Call-a-Bike in Wiesbaden. Toll, was der AstA-Verkehrsreferent  in kürzester Zeit auf die Beine gestellt hat!“, lobt der verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Rathausfraktion das AstA-Projekt.

Ein Fahrradverleihsystem ist ein wichtiger Baustein für die verstärkte Nutzung von Rädern in der Stadt. Das Verleihsystem ist ohnehin kein rein studentisches Projekt; sondern es ist für jedermann nutzbar, nur zu anderen Konditionen.

Die Akzeptanz des Systems steht und fällt mit attraktiven Standorten für die Leihräder. Für die Hochschule ist unter anderem der Standort Bertramstraße besonders wichtig. Dort kommt man sicherlich nicht ohne Eingriff in den öffentlichen Straßenraum aus, findet der verkehrspolitischer Sprecher.

Und er meint, wenn man dann, wie der Ausschussvorsitzende Hans-Martin Kessler, schon wieder jeden einzelnen Parkplatz bejammere, setze die CDU weiterhin klar falsche Prioritäten. Die Koalition wäre gut beraten, das Projekt nicht an solchen Kleinigkeiten scheitern zu lassen.

Mit dem Projekt kann man gut Erfahrungen sammeln, um eventuell später zu einem regionseinheitlichen System zu kommen. Mit dem System Call-a-Bike gibt es bereits an einem Standort erste Erfahrungen, nämlich am Hauptbahnhof.

Ein Vorteil des Systems ist, dass es ohne feste Abstellanlagen auskommt.  Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass es nicht kompatibel mit dem Mainzer System ist.

Nachdem die Stadt bisher nichts auf die Reihe bekommen hat, ist es notwendig, dass das AstA-Projekt jetzt jede Unterstützung erfährt.

 
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