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Sparpolitik durch ehrenamtliche Hintertür

Bachmann (Unabhängige & FREIE WÄHLER) kritisiert Umgang mit ehrenamtlichem Engagement

Immer mehr Projekte, Zuschüsse und anfallende Arbeiten in Schulen und Kitas werden über Fördervereine und Eltern gestemmt.

Das Engagement der Eltern für ihre Kinder und für die Gemeinschaft ist mehr als vorbildlich. So muss es auch sein, denn eine Stadt lebt auch von dem Einsatz solcher Menschen und Initiativen. Während die Kommune sich jedoch zunehmend hinter finanz- und sparpolitischen Erklärungen versteckt, übernehmen Eltern zum Wohl ihrer Kinder an Wochenenden immer öfter die liegengebliebene Arbeit der Bildungsträger.

„Fördervereine und Elterninitiativen sind doch eigentlich dafür da, die Einrichtungen zusätzlich zu unterstützen und nicht die Basisarbeit der Träger zu übernehmen, schließlich zahlen die Eltern bereits Steuern.

Damit wurden die Stadt und ihre Verantwortlichen für diese wichtigen Aufgaben beauftragt. Anstatt zeitgleich teure pädagogische Experimente zu finanzieren, sollten die Entscheidungsträger endlich wieder den Fokus auf die großen Baustellen im Bildungs- und Betreuungsbereich rücken“ – erklärt Bachmann, stellvertretender UFW-Fraktionsvorsitzender.

Die Kasse der Stadt durch das Ehrenamt ihrer Bürgerinnen und Bürger zu entlasten sei nichts anderes als eine schon selbstverständliche weitere Sparmöglichkeit für die unterfinanzierten Einrichtungen.

Nun erhalten die Ehrenämtler noch einen Ratgeber, der Handlungsanleitungen beinhaltet. Nach dem Motto: Kostenlose Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen UNSERE Arbeit wenigstens auch richtig machen, wenn wir es schon nicht tun.

„Vielleicht bietet die Stadt zukünftig noch Workshops und schriftliche Handlungsempfehlungen für ehrenamtliche Schultoilettenreiniger und Betreuer für die inklusive Beschulung an – denn auch da gibt es noch Einiges zu tun“ – so Bachmann abschließend.

(Christian Bachmann)

Anmerkung: ...da fällt mir ein, dieses Thema habe ich in einem Elternabend diskutieren müssen, als mein Sohn damals in eine Schule nach Wiesbaden wechselte. Mein Sohn ist jetzt weit über 40 Jahre alt... (Merkste was?)

 
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