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Bebauungsplanentwurf Grorother Bachtal liegt aus


Nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wird nun der Entwurf des Bebauungsplans für das „Grorother Bachtal“ in Schierstein zusammen mit den textlichen Festsetzungen und seiner Begründung bis Mittwoch, 12. März, öffentlich ausgelegt. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben bis dahin die Möglichkeit, sich über die Inhalte der Planung im Raum für öffentliche Auslegungen im Verwaltungsgebäude des Dezernates für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr im Gustav-Stresemann-Ring 15 zu informieren. Der Raum ist montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Alle Unterlagen zum Bebauungsplanentwurf liegen auch in der Ortsverwaltung Schierstein, Karl-Lehr-Straße 6, während der Öffnungszeiten zur Einsicht aus. Zusätzlich stehen die Planunterlagen auch im Internet unter http://www.wiesbaden.de/auslegunghttp://www.wiesbaden.de/auslegung jederzeit zur Ansicht zur Verfügung. Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Stellungnahmen dazu beim Stadtplanungsamt abgeben.

Mit dem neuen Bebauungsplan für den Bereich „Grorother Bachtal“ im Ortsbezirk Schierstein sollen in dem rund 30 Hektar großen Gebiet zwischen dem Pfarrer-Schäfer-Weg, der Bebauung auf der Westseite der Freudenbergstraße und dem Grorother Bachtal die planungsrechtlichen Grundlagen für eine Neuordnung und Erhaltung der bestehenden Gärten geschaffen werden, sofern dies mit naturschutzfachlichen Belangen vereinbar ist. Planungsziele sind vor allem die Erhaltung des Gebietscharakters und die Funktionen des Landschaftsraumes.

Im Plangebiet „Grorother Bachtal“ sind im Laufe der Zeit zahlreiche Freizeitgärten entstanden. Mit diesem neuen sogenannten „Gartenplan“ ist nun vorgesehen, die unterschiedlichen Nutzungen, die in der Vergangenheit ohne die Basis bauleitplanerischer Absicherungen und landschaftsplanerischer Maßgaben entstanden sind, neu zu ordnen und ihre weitere Entwicklung durch bauordnungsrechtliche Vorgaben zu gestalten.

Somit können die bereits vorhandenen Gärten gesichert und die Neuanlage von weiteren Gärten gefördert werden. Auch die bestehenden Kleinbauten können so legalisiert und die Errichtung weiterer Gartenlauben zugelassen werden. Für die Errichtung von Zäunen und Lauben im Planbereich wird der Bebauungsplan künftig als Genehmigungsgrundlage dienen, wenn sie mit den Zielen von Naturschutz und Landschaftspflege vereinbar sind.

Die wenigen im Geltungsbereich des Bebauungsplanes liegenden Rebflächen sollen auch weiterhin dem Weinbau zur Verfügung stehen. Eine bessere Einbindung des gesamten Gebietes in ein geordnetes Landschaftsbild ist mit der Planung ebenfalls vorgesehen. Von den Gärten sollen keine Störungen auf den Naturhaushalt und den Erlebniswert der Landschaft ausgehen.

 
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