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US-Armee: Rückzug am Golfplatz – Offensive am Hainerberg

GRÜNE fordern Gaststreitkräfte auf, von Sperrung abzusehen

„Es ist gut, dass die US-Army ihre mit Waldrodungen verbundenen Golfplatz-Ausbaupläne zurücknimmt. Wir freuen uns, dass sie an dieser Stelle offenbar für Argumente zugänglich ist.

Dass das US-Headquarter aber weiterhin quasi wie ein Staat im Staate agiert und sich eigene Regeln setzt, zeigt die Absicht, den Hainerberg für den Durchgangsverkehr abzuriegeln“, kommentiert die Vorsitzende der GRÜNEN Stadtverordnetenfraktion Christiane Hinninger.

„Es ist nicht akzeptabel, dass mit der Absperrung der Washingtonstraße, besonders zu Stoßzeiten, Rückstaus auf die B 455 in Kauf genommen werden. Das bringt Verkehrsprobleme für den gesamten Wiesbadener Osten!“, so Hinninger weiter.

„Die US-Amerikaner müssen sicherstellen, dass es nicht zu weiteren Belastungen kommt.“ - „Einerseits beanspruchen die Gaststreitkräfte Sonderrechte, anderseits geben sie die Verantwortung an die deutschen Steuerzahler und Behörden ab.

Das zeigt sich besonders deutlich in der Aussage des Standortkommandeurs, die Stadt Wiesbaden müsse finanziell für die Einhausung der Hubschrauber-Triebwerktests zum Zwecke des Lärmschutzes aufkommen.

Das ist eine totale Verkehrung des Verursacherprinzips!“, ergänzt der GRÜNE Vorsitzende des Umweltausschusses, Ronny Maritzen.

„Völlig unverständlich ist auch, dass die US-Armee bei der Reduzierung der Zugangspunkte und der damit einhergehenden Absperrung der Washingtonstraße mit Geldeinsparnissen argumentiert. Anderseits aber will sie am nördlichen Punkt des Airfields unbedingt einen weiteren Kontrollpunkt schaffen“, so Maritzen. „Da spielen Personalkosten wohl keine Rolle!“  

(Christiane Hinninger - Ronny Maritzen - Frank Schuster)
 
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