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Eingelegte CDU-Heringe, gewürzt mit Wehmut und Zuversicht


HF -
Ein Hauch von Wehmut herrschte beim politischen Ascher-Donnerstag, 6. März 2014 der Christdemokraten im Saal der Amöneburger Johanniter.

CDU-Ordnungsdezernent Oliver Franz proklamierte  eine Zäsur in der Partei im Hinblick auf das Ende einer 25-jährigen Ära des Kreisvorsitzenden Horst Klee, der am 11. April nicht mehr kandidieren wird. Mit dem Verlust des früheren OB Dr. Helmut Müller wurde ein wirkungsvolles Kraftzentrum im Rathaus verloren.

Dr. Helmut Müller habe in seiner Amtszeit vieles  bewegt. Auf Grund seiner überaus erfolgreichen Arbeit als akribischer Kämmerer habe Dr. Müller die entscheidenden Voraussetzungen für eine solide Haushaltskonsolidierung bewirkt.

900 Mio. Euro stehen im Kernhaushalt, davon sei die Gewerbesteuer mit 330 Mio. Euro der größte Einnahmeposten. Dr. Helmut Müller habe die Landeshauptstadt Wiesbaden wie ein Unternehmen geführt.

Dies sei Ursache und Folge, weshalb Wiesbaden sich auf einem Wohlstandsniveau bewege, das in Europa und weltweit vorbildlich sei. Lob erhielt auch der Landtagsabgeordnete Horst Klee als zweites Kraftzentrum der CDU.

Oliver Franz räumte ein, dass gegenwärtig im Rathaus eine Kompromiss-Politik betrieben wird. Es sei nicht so einfach, mit der FDP Mehrheit zu finden. Der CDU-Ordnungsdezernent wies auf die verstärkte Präsenz der Ordnungskräfte hin.

Hinsichtlich der Sauberkeit leiste die Stadt Wiesbaden einen hervorragenden Bürgerservice. Gebührende Anerkennung verdiene dabei die ELW. CDU-Fraktionschef Heinz Starcke und Ortsvorsteherin Maike Soultana lobten unisono das immense Engagement des amtierenden CDU-Ordnungsdezernenten.

Dankbar und glücklich zeigte sich Maike Soultana, die sich auf die Einweihung des für April vorgesehenen Amöneburger Hauses besonders freut. Leider fehlen die erforderlichen Mittel für den vorgesehenen Jugendraum, konstatierte die Amöneburger Ortsvorsteherin.

Dies sei schlicht und ergreifend ein Schildbürgerstreich, kritisierte Maike Soultana. Oliver Franz prognostizierte optimistisch, dass die auf 5000 Euro taxierte Summe noch bis zur Eröffnung zur Verfügung gestellt wird.

Gleichwohl verwies Franz auf die diesbezügliche Zuständigkeit von Bürgermeister Arno Goßmann im Sozialdezernat als Entscheidungsträger hin. Ortsvorsteherin Maike Soultana wünscht sich auch eine Bebauung in Richtung Rheinufer, um Amöneburg ein Stückchen an den Rhein bringen zu können.

Dabei kamen wehmütige Erinnerungen an den Oberbürgermeister der Herzen, Dr. Helmut Müller auf...
 
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