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SPD Kateressen opulent schmackhaft serviert

HF - Nicht nur die eingelegten Heringe mit Pellkartoffeln bzw. Bockwurst mit Kartoffelsalat mundeten, sondern auch die politische Bilanz der SPD Kommunalpolitiker am Freitag, 7. März im Kasteler Bürgerhaus.

Der Kasteler SPD-Vorsitzende Stadtrat Rainer Schuster konnte wieder eine stattliche Zahl von Repräsentanten der Kommunalpolitik, Vereine und Wirtschaft zum politischen „Ascher-Freitag“ des SPD-Ortsvereins begrüßen.

Zum Schlagwort „Bürgerhaus“ stellte Schuster fest, dass die Diskussionen nur förderlich seien. Man sollte eine breite Mehrheit für einen Konsens finden, insbesondere durch Vereine, für die Entscheidungsträger der Stadt Wiesbaden.

Nach Fertigstellung des Regionalparkprojektes auf dem Rathenauplatz soll man jetzt auf die positiven Signale hören. Schuster dankte der Zugleitung ausdrücklich für den reibungslosen Umzug-Ablauf am Fastnachtsamstag in Kastel und Kostheim.

Sein Dank galt auch dem Laudator Herbert Fostel beim närrischen Staatsempfang der 125jährigen Kasteler Jocus Garde in der Reduit. Fostel habe dabei Geschichte für die Garde und AKK geschrieben. Landtagsabgeordneter Ernst-Ewald Roth warb eindringlich für die kommenden Europawahlen, die SPD dabei zu stärken.

 

Europa sei die Antwort auf die Forderung – Nie wieder Krieg! SPD-Fraktionschef Christoph Manjura grämte sich wegen dem gescheiterten SPD-Vorschlag zur Wiesbadener Ehrenbürgerschaft für die frühere Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul.

Es war die Folge einer Indiskretion der CDU – Man müsse Gras über die Sache wachsen lassen, damit der nächste Vorschlag nicht wieder in einem Desaster ende. Die Vorbehalte, die profilierte Politikerin habe für die Stadt wenig getan, träfen nicht zu. Zur Erinnerung, das Bundeskriminalamt und die Bundeswehrverwaltung sind noch vor Ort präsent.

Zum Thema „Hecke“ stellte Manjura fest, dass OB Sven Gerich dem für’s Stadt-Grün zuständigen Dezernenten Oliver Franz keine Anordnung geben könne. Die hessische Gemeindeordnung sehe dies nicht vor. Die Station auf dem Rathenauplatz werde ein Schmuckstück.

Ebenso wie das Museumsufer, das wichtig für die Identifikation der Kasteler sei. Für das Gewerbegebiet Petersweg sei ein Durchbruch erzielt worden. Jetzt müsse Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel Flagge zeigen, dass der Petersweg Ost ein attraktiver Standort sei.

Ein Ausbau der Boelckestraße werde jedoch mit dem Versuch verbunden sein, das Problem einer „Quadratur des Kreises“ zu lösen. Die Pläne für den Hornbach-Baumarkt, eine Sonderfläche im Gewerbegebiet zu schaffen, stehen in der Kritik wegen minderwertigen Arbeitsplätzen.

Dazu argumentierte Christoph Manjura: „Jeder Arbeitsplatz ist ein guter Arbeitsplatz. Arbeit bedeutet Teilhabe an der Gesellschaft“.  Die Umwandlung der Eleonorenstraße in eine Fahrradstraße, zähle zu den Pluspunkten in Kastel.

Im Hinblick auf weiteren Radverkehr sei vieles im Fluss. Im Fokus steht dabei ein etabliertes Leihradsystem für vorgesehene Radwege. Stadtrat Rainer Schuster appellierte auch, die Kostheimer Mainpromenade aufzuwerten.

 
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