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Neues Stadtteilbüro im Schelmengraben eingeweiht

„Soziale Stadt plus“ soll Stadtteil aufwerten

Treffpunkt und Beratungsstelle, Kommunikationszentrum und Kids-Treff, Begegnungsstätte und Ansprechpartner: All das will das neue Stadtteilbüro im Schelmengraben sein, das nun mit einer kleinen Feier am 21. März offiziell eröffnet wurde.

Der Schelmengraben, ein Teil des Wiesbadener Stadtteils Dotzheim, ist ein „Stadtteil mit besonderer Bedarfslage“. Dort gibt es großen Bedarf an Hilfen, zum Beispiel zur Erwerbsbeteiligung, aber auch zahlreiche Stärken der Bewohner, die aus vielen Ländern eingewandert sind.

Dies alles zu bündeln und „den Stadtteil noch liebenswerter zu machen“, wie es BauHaus-Mitarbeiterin Alexandra Ahr formulierte, wird die Aufgabe des neuen Stadtteilbüros sein. BauHaus ist der Träger, der das Stadtteilmanagement im Schelmengraben mit dem Programm „Soziale Stadt plus“ bis 2017 übernommen hat.

Das Programm wird mit öffentlichen Mitteln bezuschusst und soll den Bewohnern neue Perspektiven eröffnen, die Identifikation mit ihrem Wohnumfeld erhöhen und sie zu Aktivitäten unterschiedlichster Art anregen. Ein erstes Projekt ist „Planning for real“, im Rahmen dessen ein Modell des Schelmengrabens mit Beteiligung der Bewohner angefertigt wird.

Im Stadtteilbüro finden aber noch eine Menge weiterer Aktivitäten statt. Der neue Stadtteilmanager Tobias Graf wird regelmäßige Sprechstunden  zu aller Art von Hilfen bei Bewerbung oder Anliegen an die städtische Verwaltung abhalten, auch Mitarbeiter der Bezirkssozialarbeit werden regelmäßig ansprechbar sein. 

Dienstags nachmittags ist das Büro auch speziell  für Kinder geöffnet. BauHaus Geschäftsführer Clemens Mellentin konnte eine große Anzahl von Besuchern bei der Eröffnung begrüßen.

Er dankte all jenen, die in den vergangenen fünf Monaten den ehemaligen Schlecker-Markt im Einkaufszentrum zu einem farbenfrohen, schönen Raum gemacht haben, der viele Möglichkeiten bietet. „Wir fühlen uns hier bereits sehr freundlich aufgenommen“, so Mellentin. Bürgermeister Arno Goßmann wies auf die sozialpolitische Bedeutung des Programms „Soziale Stadt plus“ hin.

Erwerbs- und Bildungsbeteiligung, aber beispielsweise auch  ganz konkret die Gestaltung von Spielplätzen sollen dadurch verbessert werden. „Die Eröffnung des Büros ist ein wichtiger Meilenstein“, sagte Goßmann.

Er kündigte auch an, dass als erste optisch sichtbare Maßnahme im kommenden Sommer die Fassade des Einkaufszentrums durch den Malerbetrieb Contraste, Alexander und Sarah Nicolai,  neu gestaltet wird. Arbeit und Material werden von verschiedenen Betrieben gesponsert.

„Der Schelmengraben ist ein Stadtteil, der sich weiterentwickeln soll“, so der Bürgermeister. Davon zeigte sich auch Dotzheims Ortsvorsteher Manfred Ernst angetan, der auf eine dauerhaften Anschub für den Stadtteil hofft.

Nach der Eröffnung eines neuen Einkaufsmarktes sei  nun der zweite Schritt getan. Er hoffe, dass sich viele Bürger einbringen, sagte Ernst. „Wir haben lange für das Projekt Soziale Stadt plus gekämpft“.
Alexandra Ahr bat die Bürgerinnen und Bürger  ebenfalls um ihre aktive Beteiligung.

„Wir wollen wissen, was die Bewohner des Schelmengrabens sich wünschen“, sagte die BauHaus-Mitarbeiterin. Eine AG Spielplätze und Grünflächen arbeite bereits an der Erfüllung des ersten Wunsches:

Der Umgestaltung des Spielplatzes Karl-Marx-Straße, die mithilfe der Wohnungsgesellschaft GWH umgesetzt wird. Viel Musik von der Pianistin Tatjana Sivtsova und dem Volkschor Dotzheim untermalte die Eröffnungsfeier, dazu kam Titus Grab mit seinen „Kunst-Koffern“ für Kinder und die Mieter-Gärtner-Stammtisch bepflanzte neue Blumenkübel mit bunten Frühlingsblumen.

„So etwas Schönes würden wir uns auch für den Luja-Platz in Dotzheim Mitte wünschen“, bemerkte der Ortsvorsteher. Die neuen Büroräume werden sich ab sofort mit Leben füllen – Besuch ist erwünscht!

 
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