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Lesselallee - Katze ist aus dem Sack
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Lesselallee - Katze ist aus dem Sack

Leserbrief zur Lesselallee in Kostheim

Nun ist die Katze aus dem Sack. Die Lesselallee in Kostheim ist ab sofort für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich und im Herbst wird eine, in dieser Region einzigartige, Allee alter Bäume komplett gefällt.

Nach zähen Diskussionen und viel Engagement von Kostheimer Bürgerinnen und Bürgern wird der Entschluss verkündet und sofort vollzogen. Eine mögliche Gefährdung durch Astbruch ist dabei nur vorgeschoben.

Es bedarf keiner näheren Erläuterung, dass Gutachter grundsätzlich  jegliches Haftungsrisiko zu vermeiden suchen (Auch wäre interessant zu wissen, welche Fragestellung mit der Auftragserteilung verbunden war).

Nein, man hat einfach keine Lust mehr auf weitere Diskussionen, will sich jahrelange Versäumnisse nicht eingestehen und nun einen Schlusspunkt setzen. Mehr als 3000 Unterschriften für einen pfleglichen Umgang mit der alten Allee werden einfach ignoriert.

Und daß man den Kostheimern nicht nur ein Stück liebgewordene Heimat nimmt, sondern für die jetzt beginnende schöne Jahreszeit auch ein wichtiges Stück Naherholungsgebiet entzieht, scheint keine Rolle zu spielen.

Künftig können die ja zusehen, wie sie auf die Maarau gelangen und entlang eines hässlichen Bauzaunes auf der Straße spazieren gehen. Als Einwohner Kostheims fühlt man sich sowieso reichlich stiefmütterlich behandelt.

Verkehrsberuhigung, Gestaltung der östlichen Hauptstraße, Mathildenhof und anderes mehr.  Überall Stillstand und Fehlanzeige. Nach dem Hochwasser im vergangenen Winter hat man es nicht mal für nötig befunden, den Alleenweg wieder herzurichten.

Da kommt die Sperrung jetzt sicherlich gerade recht. Die Mehrheit im Ortsbeirat muss sich in diesem Zusammenhang fragen lassen, warum sie sich das gefallen lässt und immer nur abnickt, was man ihr vorsetzt.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Stadt bei der Wiederbepflanzung der Lesselallee nicht wieder die billigste Lösung sucht und die Arbeiten so stümperhaft und schlampig ausgeführt werden, wie seinerzeit der Baumschnitt in der Allee oder jüngst an der Hecke zum Spielplatz auf der Maarau.

Die Einlassung der Verantwortlichen, dass im Haushalt 2014 schon jetzt nicht genug Mittel vorhanden sind, stimmt nicht gerade positiv und die Aussage von Herrn Franz, man solle das ruhig seine Sorge sein lassen, ist einfach nur arrogant und unangemessen.

(Ulrich von Horstig, Kostheim) -Anschrift der Redaktion bekannt-

 
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