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Lesselallee erpresserisch? - Meinungsspiegel einseitig?

Ein Wort der Redaktion vorab:
Wenn ein Thema von Emotionen aufgeladen ist, muß damit gerechnet werden, daß es "hoch" hergeht. Zum Thema Lesselallee haben wir Beiträge erhalten und veröffentlicht, die nicht bei allen Lesern gut ankamen, weil diese offenbar eine andere Meinung vertreten. Schade, daß vereinzelte, anonyme Einsendungen bei uns nicht berücksichtigt werden, Meinungsvielfalt ist doch der Stoff aus dem eine Zeitung gemacht wird. Daß die Leute mit der anderen Meinung es nicht für nötig halten, diese auch öffentlich zur Verfügung zu stellen, ist schade und hat uns völlig unberechtigt den Vorwurf der Einseitigkeit eingebracht. Warum meldet sich die "andere" Seite nicht zu Wort, sind die Argumente zu schwach, der Mut zur öffentlichen Meinungsäußerung zu klein, die Arroganz zu groß, oder was auch immer, wir wisssen es nicht!  Deshalb hier nocheinmal einen  Beitrag von der "einen" Seite, deren Meinung wir nicht unterdrücken werden und wollen...

AUF Kostheim fordert Herstellung der Verkehrssicherheit und Öffnung der Lesselallee

Der AUF Kostheim fordert die Stadt auf, den Zaun auf der Maaraue abzubauen und statt dessen die nötigen Maßnahmen zur Sicherheit in der Lesselallee zu ergreifen.

Marion Mück-Raab (AUF) verwies auf die vergangenen Jahre, in denen die Verkehrssicherheit der Allee immer wieder durch Rückschnitte und Kroneneinkürzungen hergestellt worden ist: „Die weiträumige Absperrung der gesamten Allee ist nicht nötig."

Bei achtundzwanzig alten Kastanien besteht keinerlei Astbruchgefahr - die Gefahrenstufe wird mit Null angegeben", zitiert Mück-Raab, die für den AUF im Kostheimer Ortsbeirat sitzt, das Wiesbadener Gutachten.

Auch weitere einundzwanzig Bäume befinden sich danach in einer geringen Risikokategorie. Darüber hinaus seien alle Äste, bei denen ein Bruchrisiko bestehen soll, bekannt: „Warum werden diese Äste nicht einfach beseitigt? Warum werden die einzelnen Bäume mit hohem Risiko nicht notfalls gefällt?" fragt Mück-Raab.

Anstatt Verkehrssicherheit herzustellen, mache es sich die Stadt einfach und entledige sich mit einem Schlag der Arbeit für die ungeliebte Allee. Die Gefahr für Fußgänger, die nun auf der vielbefahrenen Straße laufen müssen, nehme sie in Kauf.

Der Verweis auf die Sicherheit sei ganz offensichtlich ein Vorwand. Das mache auch die Kastanie deutlich, die auf der Höhe des Spielplatzes direkt neben der Absperrung stehe: „Der Baum hat laut Gutachter die Gefahrenstufe 3 - wenn hier ein Ast fällt, liegt er auf der Straße."

Das kümmere wohl keinen. "Der Eindruck, dass man mit dem unzumutbaren Zaun Bürger lediglich schikanieren und unter Druck setzen will, drängt sich auf." Und die Botschaft aus Wiesbaden sei auch nicht zu überhören: „Wenn die Bäume bleiben, bleibt auch der Zaun." Das mute, so Mück-Raab, schon erpresserisch an.

Verantwortlich: AUF Kostheim, Marion Mück-Raab, Telefon 06134 - 28 45 68 Mobil 0175 - 513 34 38

 
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