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Stadtmuseum – UFW verärgert über Informationspolitik...

...ab er erfreut über Fortschritt - UFW-Fraktionsvorsitzende Pöpel begrüßt Entwurf

Nach langer Zeit des Wartens, zahlreichen Debatten über die Kosten, das Wie und das Wo, hat die Stadt Wiesbaden endlich die realistische Chance das Stadtmuseum in naher Zukunft zu bekommen.

Dies wurde sowohl von der bürgerlichen, als auch von der politischen Mehrheit bereits seit Jahrzehnten gefordert. Nun steht auch der Entwurf von Star-Architekt Jahn und laut Presse kann die Eröffnung sogar bereits Ende 2016 stattfinden.

„Sowohl den Entwurf, als auch die geplante Eröffnung im Jahr 2016 halte ich für sehr ambitioniert, aber auch äußerst begrüßenswert. Im Zusammenspiel mit den neuen Rhein-Main-Hallen, gewinnt die Stadt Wiesbaden zusätzlich an Attraktivität und bietet für ihre Bürger und Besucher ein tolles Angebot mit entsprechender Kulisse“ – lobt Fraktionsvorsitzende Brigitte Susanne Pöpel.

Neben dem Lob gibt es jedoch auch einige Kritikpunkte.
So wurden die politischen Entscheidungen zum Stadtmuseum mit einer nebulösen Informationspolitik der großen Koalition begleitet, die ihresgleichen sucht.

Neben der geänderten und umstrittenen Tischvorlage zum Verkauf des Areals in der Stadtverordnetenversammlung vor einem Jahr, dem Streit um den Posten des zukünftigen Direktors und der allgemeinen „Nicht-Informationspolitik“ zum Stadtmuseum von Dezernentin Scholz, zeigt sich auch jetzt wieder viel Unklarheit.

„Das Finanzierungsmodell ermöglicht den Bau des Stadtmuseums und ist somit grundsätzlich nicht verkehrt. Aber an einem  tragfähigem Finanzierungskonzept mit Miete, Nebenkosten, Personal und weiteren Ausgaben sollte doch in Frau Scholz‘ stillem Kämmerlein gearbeitet worden sein.

Zeit dafür hatten sie ja genug… Der Entwurf des Stadtmuseums zelebriert Transparenz und Offenheit, vielleicht sollte Herr Jahn den städtischen Verantwortlichen erklären, was das eigentlich bedeutet. “ – so Pöpel abschließend.

(Brigitte Susanne Pöpel)

(Weitere Meinungen weiter unten in dieser Rubrik...)

 
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