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Wir kriegen das schon noch raus...

Dies ist wieder so ein Tag, an dem die Redaktion Beiträge vorfindet, die sich nicht so recht einordnen lassen. Wir dachten, das Thema "Maarau-Brache" sei als "Schwachsinn" oder ähnliches abgetan und man könne zur "Tagesordnung" übergehen.

Doch so einfach war´s nicht, zumindest scheint es so. Die anläßlich des  Architektursommer 2015 von diversen Architekten eingereichten "Ideen", was man wohl mit der Maaraue zukünftig so alles anstellen könne sind um es höflich auszudrücken, sagen wir mal "unrealistisch"...

Nun muß man sich ja auch nicht unbedingt mit jeder Architekten-Blähung hochgeistig beschäftigen, aber wenn die Sache im Verdacht steht mit Steuergeldern finanziert worden zu sein, dann wird man schon mal nachfragen dürfen...

Der AUF im Kostheimer Ortsbeirat hat es versucht und ist dabei auf die Nase gefallen. Wieso? Ganz einfach:

Wenn man sagt dieser ganze "Architektenquatsch" ist es nicht wert, sich ernstlich damit zu befassen, dann folgt natürlich die Frage, mit wessen Geld ist selbiger denn bezahlt worden.

Waren´s "Sponsorengelder" privater Firmen oder Personen waren, kann man wirklich zur "Tagesordnung" übergehen. Sollten es jedoch öffentliche Gelder, also Steuergelder gewesen sein, (wie man lesen konnte) wäre das eine Steuergeldverschwendung ohnegleichen!

Wenn es das nicht war, was wir einfach mal unterstellen wollen, dann folgt zwangsläufig die Frage welchem Zweck diente diese Steuergeld-Ausgabe denn dann...?

Zum Beispiel als Test der öffentlichen Meinung - Der Schuß wäre dann jetzt schon nach hinten losgegangen und keine plausieble Erklärung dieser Geldausgabe.

Oder wollte die Stadt Wiesbaden mal in  Erfahrung bringen, ob sich aus der Maaraue evtl. ein lukratives Geschäft entwickeln läßt und man sucht schon mal im Stillen nach geeigneten Investoren?

Wohnen am Wasser mit Rheinblick für zahlungskräftige Käufer von Eigentumswohnungen wäre  doch sicherlich weder für die Investoren noch für die Stadt Wiesbaden ein Draufleger, oder?

Dafür könnte man doch so ein kleines Naherholungsgebiet und Landschaftsschutzgebiet getrost mal opfern, Hauptsache die (Stadt)Kasse stimmt...

Man muß denjenigen, die so oder ähnlich denken, nicht gleich bösen Willen unterstellen, denn der heutige Bürger/Steuerzahler ist nicht mehr das unmündige Stimmvieh, das er vor vielen Jahren vielleicht mal gewesen ist, heute denkt der Bürger mit und stellt Fragen...

In unserem Fall stellte der AUF die Fragen und der Ortsbeirat lehnte die Weiterleitung nach Wiesbaden einfach ab...

Eine glückliche Hand hatte der Kostheimer Ortsbeirat dabei gewiss nicht, denn immer wenn Fragen nicht beantwortet werden, schleicht sich Mißtrauen ein, berechtigt oder nicht, ein schaler Geschmack entsteht... Es wird schon was dran sein... Die werden schon wissen, warum sie nichts sagen...

Also wieder mal: ...der Vorhang ist NICHT geschlossen und ALLE Fragen offen...!

...und so kam es, daß der AUF Kostheim die folgende Presseerklärung veröffentlichte: (HIER klicken!)

Zum gleichen Thema "Der Kommentar" HIER

 
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