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Weichenstellung für die „Gelbe Wertstofftonne“

Am Dienstag, 17. Juni, beschäftigte sich der Magistrat in seiner Sitzung unter anderem mit der Einführung der getrennten Wertstofferfassung in der Landeshauptstadt Wiesbaden gemäß Paragraf 14 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.

„Mit Blick auf den 1. Januar 2015 galt es, in Wiesbaden nur noch eine sinnvolle und bürgerfreundliche Lösung für die getrennte Sammlung von stoffgleichen Nichtverpackungen, also alle Abfälle aus Kunststoff und Metall sowie Verbunde, zu finden“, erklärt Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz. „Die getrennte Sammlung von Glas über die an 346 Orten in der Stadt platzierten Altglascontainer funktioniert seit Jahren ebenso erfolgreich wie die getrennte Sammlung von Metall über die vier Wiesbadener Wertstoffhöfe und die getrennte Sammlung von Papier über die vor gut zwölf Jahren eingeführten blauen Altpapiertonnen.“

Ebenso bürgerfreundlich wie die haushaltsnahe Entsorgung von Altpapier sei die Lösung mit der „Gelben Wertstofftonne“ für Abfälle aus Kunststoff und Metall sowie Verbunde. „Für Wiesbaden bot es sich an, die ebenfalls 2003 eingeführten gelben Wertstoffbehälter für Leichtverpackung ab dem Jahr 2015 im gesamten Stadtgebiet als das im Kreislaufwirtschaftsgesetz geforderte Erfassungssystem zu nutzen“, so der Dezernent. Der 2013 in Wiesbaden durchgeführte Modellversuch ergab, dass die Möglichkeit, auch andere Abfälle aus Kunststoff und Metall wie Schüsseln, Töpfe oder Werkzeuge über den gelben Wertstoffbehälter zu entsorgen, bei den Bürgerinnen und Bürgern auf große Resonanz stieß.

Die ELW haben deshalb Verhandlungen mit dem Dualen System Deutschland aufgenommen. Ergebnis ist die „Gelbe Wertstofftonne“. Das bedeutet, es wird keine zusätzliche Wertstofftonne eingeführt, sondern ab dem 1. Januar 2015 dürfen neben den Leichtverpackungen auch alle stoffgleichen Nichtverpackungen, also alle Abfälle aus Kunststoff und Metall sowie Verbunde, über den gelben Wertstoffbehälter entsorgt werden.

 
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